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Carrera Hybrid Rennbahn im Test
Mag. Severin Karl

Neue Zeitrechnung bei Carrera

Wer schon immer das Motto „freie Fahrt!“ verfolgte, wird mit dem neuen Rennbahnsystem samt App, KI und Tuningmöglichkeiten glücklich.

Mag. Severin Karl

Rechtzeitig für das Weihnachtsgeschäft 2024 brachte Carrera die ersten schienenlosen Rennbahnen mit dem Zusatz Hybrid in den Handel. Beim Set „Speedway to Hell“ (Liste: 179,99 Euro), das wir testen konnten, fahren ein gelber und ein grellgrüner Porsche 911 GT3 R im Maßstab 1:50 gegeneinander.

Wer das letzte Mal auf einer alten Slot-Bahn gefahren ist, wird überrascht: Zuerst einmal werden die Autos aufgeladen – am Unterboden ist dazu ein USB-C-Anschluss versteckt –, dann wird die Bahn mit den ungewöhnlich flachen, wie Karton biegbaren, Streckenteilen aufgebaut, zuletzt geht es ans App-Herunterladen, Account-Einrichten (beides kostenlos, die Apps gibt es im Apple App Store und im Google Play Store) und schließlich Strecke scannen.

Dazu muss das Auto die Strecke umrunden, um fortan mit KI-Hilfe zu wissen, wo es lang geht. Das ganze Prozedere ab Öffnen der Box hat bei uns nicht lange gedauert. Höchstens das Staunen über die neue Zeitrechnung bei Carrera sorgt beim ersten Mal für Verzögerungen. Nicht zuletzt die Angaben des möglichen Fahrerfelds sorgen für große Augen: 16 Fahrer können gleichzeitig auf einer Strecke gegeneinander antreten. Das geht schon Richtung "echte" Rennen.

Platzbedarf für große Bahn

Zwölf Strecken lassen sich mit dem Track-Pack aus vier geraden Streckenteilen, acht Rechtskurven und zwei Linkskurven zusammenstecken. Uns ging der Platz aus, nachdem wir 2,3 Quadratmeter Boden mit dem Porsche-Spielplatz beanspruchten.

Größter Vorteil der Hybrid-Bahn ist natürlich das freie Fahren, wodurch harte Zweikämpfe und jederzeitige Überholmanöver möglich werden. Oldschool-Racer müssen sich an die Steuerung per Smartphone gewöhnen – per Bluetooth lässt sich auch ein Playstation-Controller koppeln. Der in der Lautstärke verstellbare Motorsound dürfte bei den meisten gut ankommen. Im Karrieremodus der App lassen sich verschiedene Reifenarten freischalten, auch Bremse, Boost und Co sind justierbar. Staub und Fingertapper sind auf der Hochglanzbahn gut sichtbar.

Neu ist etwa der Bluetooth-Controller

Kein Playstation-Fan, aber man will dennoch mit Controller fahren? Für diese Klientel hat Carrera ab dem 3. Quartal 2025 auch einen eigenen Bluetooth-Controller im klassischen Schwarz-Rot im Angebot. In das aufklappbare Element (siehe Bild) wird das Smartphone eingespannt. So lassen sich die Rennen oldschool-mäßig absolvieren und dennoch kann man – wie die Smartphone-Kids – den ganzen virtuellen Karriereweg als Rennfaher bestreiten.

Neue Autos gibt es ebenso im Angebot, etwa Ford Mustang GT3 und Ferrari 296 GT3, dazu auch Porsche-Modelle in neuen Liveries. Mit weiteren Track-Packs lassen sich darüber hinaus neue Strecken zusammenstellen.

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