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Winterreifen: Der neue Michelin Alpin A4

Besserer Grip, längere Lebensdauer

Mit dem neuen Alpin A4 präsentiert Michelin einen Winterreifen, der sich durch verbesserten Grip bei Schnee und Nässe sowie eine hohe Laufleistung auszeichnet.

Reifenhersteller haben es nicht leicht. Schwarz und rund sind die Reifen nun einmal alle und rein optisch lassen sich kaum Rückschlüsse auf die Qualitäten schließen. Dass es dennoch große Unterschiede gibt und der Griff zu einem Markenprodukt lohnt, dass kann man alle Jahre wieder in zahlreichen Reifentests nachlesen.

Der Verkauf in Österreich konnte die Händler letzten Winter zufrieden stellen, zum einen war Väterchen Frost relativ lange zu Gast, zum anderen sorgte auch das Rekordergebnis bei den Neuzulassungen für ein gutes Geschäft.

Da die Lager der Händler beinahe leer waren, zeigen sich auch die Reifenfirmen mit dem anlaufenden Wintergeschäft zufrieden. Zudem zeichnet sich ein Trend zu größeren Felgen sowie einem höheren Speed-Index ab. 13- und 14-Zoll-Felgen verschwinden immer mehr, Zuwächse gibt es inzwischen auch bei 17-Zoll und größeren Rädern.

Der neue Star von Michelin heißt Alpin A4. Der Winterreifen ist für Kompakt- und Mittelklasse-Fahrzeuge vorgesehen und in insgesamt 17 Dimensionen in Größen zwischen 15 und 17 Zoll und Geschwindigkeitsfreigaben bis zu 210 km/h zu haben.

Die Anforderungen an einen modernen Winterreifen sind um einiges höher als bei einem Sommerreifen. So muss der Pneu nicht nur bei trockener Fahrbahn oder Nässe, sondern auch bei Schnee, Eis und Schneematsch überzeugen. Das Temperaturfenster erstreckt sich über 40 Grad, von -20 bis +20 Grad.

Im Vergleich zum Vorgänger Alpin PA3 konnte der Alpin A4 deutliche Fortschritte bei Schnee und Eis erzielen, ohne dabei bei den anderen Bedingungen Kompromisse eingehen zu müssen. Die Traktion wurde um zehn Prozent verbessert, der Bremsweg um fünf Prozent verkürzt. Möglich wurde das unter anderem durch eine um 50 Prozent höhere Lamellendichte.

Die V-förmig und dreidimensional angelegten Lamellen verschränken und stützen sich gegenseitig uner erlauben so eine hohe Spurstabilität, ein exaktes Handling und einen stabilen Geradeauslauf bei nasser oder trockener Fahrbahn.

Weiterer Pluspunkt: Dank der neuen Laufflächenmischung ist es den Michelin-Ingenieuren auch gelungen, den Rollwiderstand zu senken und dadurch Kraftstoff einzusparen. Und Stichwort sparen, im Vergleich zu einigen Mitbewerbern beträgt die Laufleistung bis zu +35 Prozent, was einem zusätzlichen Winter bei durchschnittlicher Kilometerleistung entspricht.

Die Full-Silica-Mischung der Lauffläche wurde beim Alpin A4 übrigens mit Sonnenblumenöl verfeinert. Das nicht etwa aus geschmacklichen Gründen sondern vielmehr um das Nasshandling zu verbessern und darüber hinaus die Umwelt zu schonen.

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