AUTOWELT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Alfa Romeo Giulietta 1.4 TB Multiair 170 PS - im Test

Fahrverhalten & Preis

Rainer.Behounek@motorline.cc

Hier geht's zu den Bildern

Geschärft schnellt die Giulietta im Dynamic-Modus in 7,8 Sekunden auf 100 km/h, bei 218 km/h ist mit dem Vortrieb, keineswegs aber mit dem Spaß Schluss. Die 7,6 Liter auf 100 km Normverbrauch sind auch bei gemächlicher Fahrweise schwer zu erreichen, bei uns waren es 8,9 Liter pro 100 km.

Gegenüber dem vielleicht direktesten Konkurrenten, dem VW Golf, steht die Giulietta aber ausgesprochen gut da. Beide haben 350 Liter Kofferraum Volumen, beide schaffen 100 km/h in ca. 8 Sekunden – beim Golf mit dem 1.4-Liter TSI mit 160 PS - und beide haben fünf Türen. Im Normverbrauch ist der Golf mit 6,3 Litern ein wenig sparsamer.

Konkurrenten am Papier versteht sich, denn wo der brave Golf zumindest laut Verkaufsstatistik (fast) jedem gefällt, ist das sexy Outfit der italienischen Lady sicherlich polarisierender.

Beachtliche Sicherheit

Die Sicherheit wird bei Alfa Romeo übrigens richtig groß geschrieben. Mit 87 von 100 erreichten Punkten ist schnittige Italo-Dame das sicherste, je getestete Fahrzeug in der Kompaktklasse!

Das macht sich im Heckbereich auch an der hohen Ladekante bemerkbar. Gut beim Heck-Aufprall, schlecht beim Beladen. Zarte Damenhände werden es schwer haben, eine Kiste Mineralwasser in den Kofferraum zu wuchten.

Ein Manko hatte die Test-Giulietta noch, wenn man es überhaupt als Manko bezeichnen kann: Bei jedem Scheibenwisch-Betätigungs-Vorgang wäscht sie die Frontscheinwerfer auch mit. Egal, ob man 10 mal kurz hintereinander drückt oder nur einmal. Das kostet nicht nur, aber vor allem im Winter wichtiges Scheibenwasser.

Kein Schnäppchen

Der 147er-Nachfolger legt nicht nur optisch einen großen Auftritt hin, sondern kommt auch mit einem großen Preisschild. Die Basis-Giulietta mit 120 PS kostet 19.990 Euro, bei höherer Leistung, wie in unserem Fall 170 PS, stehen da schon 25.990 Euro auf der Liste.

Immerhin umfasst die Serienausstattung dann bereits Dinge wie 16-Zoll Alufelgen, Nebelscheinwerfer, zwei-Zonen-Klimaanlage, Tempomat und elektrische Fensterheber vonre wie hinten.

Die Sonderausstattungen unseres Modells beinhalteten unter anderem abgedunkelte Seitenscheiben und Heckscheibe, Sport-Sitzbezüge, verstellbare Lendenwirbelstütze, Parksensoren, Kurvenlicht und Radio-/Telefonbedienung am Lenkrad.

Das und noch ein paar Dinge mehr schlagen mit knapp 6.000 Euro zu Buche, wodurch unterm Strich 31.745 Euro standen. Und das ist für einen Kompakten gar nicht mehr so kompakt. Wer eine italienische Schönheit ausführen will, der sollte aber ohnedies nicht jeden Euro zwei Mal umdrehen...


Zum Motorline-Testurteil kommen Sie hier!

Weitere Testdetails:

Techn. Daten, Ausstattung & Preise

Auto versichern beim Testsieger

Zahlen Sie zuviel für Ihre Kfz-Versicherung? Jetzt vergleichen und sparen bei Zurich Connect, der Online Versicherung.

Jetzt umsteigen und sparen!

News aus anderen Motorline-Channels:

Alfa Romeo Giulietta 1.4 TB Multiair 170 PS - im Test

Weitere Artikel:

Neues Segment, neues Glück

Vorstellung: Das ist der neue Dacia Bigster

Die fünfte Baureihe von Dacia geht in die nächsthöhere Klasse der beliebten Kompakt-SUV und richtet sich auch gezielt an Flottenkunden. Der Name ist beim Bigster Programm, nur die Preise bleiben erstaunlich klein.

Mit dem Tayron erhebt VW eine ehemalige Tiguan-Variante zum eigenständigen, betont hochwertigen und luxuriösen Modell. Inklusive sieben Sitzen, viel Technik und Komfort.

Die Women's Worldwide Car of the Year (WWCOTY) Jury freut sich, die Gewinner der acht Kategorien der diesjährigen Auszeichnung bekannt zu geben: Stadtmodell, kompakter SUV, großer Pkw, großer SUV, 4x4 und Pick-up, Performance- und Luxuswagen, beste Technik und Sandy Myhre Award für die frauenfreundlichste Marke.

Elektro kommt, so viel steht schon mal fest

Was der Autohandel 2025 zu erwarten hat

Die österreichische Verkaufsplattform willhaben hat sich mit den wichtigsten Änderungen befasst, die in diesem Jahr auf die heimische Automobilbranche zukommen. Folgende Punkt haben sich dabei als besonders markant entpuppt.

Carrera Hybrid Rennbahn im Test

Neue Zeitrechnung bei Carrera

Wer schon immer das Motto „freie Fahrt!“ verfolgte, wird mit dem neuen Rennbahnsystem samt App, KI und Tuningmöglichkeiten glücklich.