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Hyundai ix20 1,4 CVVT Comfort - im Test

Van-Kunde für Einsteiger

Nach dem Kia Venga präsentiert Konzernmutter Hyundai mit dem ix20 ihren Beitrag zum Thema „kleiner Van, ganz groß“.

Georg.Koman@motorline.cc

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Genau wie sein Schwestermodell Kia Venga ist der Hyundai ix20 ein kleiner Van, ohne aber dabei als klobige Kiste daherzukommen. Die Höhe von 1,60 Meter liegt rund 15 Zentimeter über einem herkömmlichen Kleinwagen, entsprechend optimistisch kann man bei der Beladung des ix20 sein.

440 bis 1253 Liter Ladevolumen sind denn auch ein starkes Argument für ein bloß 4,10 Meter langes und 1,77 Meter breites Auto. Wirklich praktisch ist die nicht nur im Verhältnis von 2:1 umklapp-, sondern auch in zwei Teilen verschiebbare Fondbank.

Aufgrund der großzügigen Platzverhältnisse muss man dabei nicht zwischen null Beinfreiheit oder null Kofferraum wählen, auch in den Extrempositionen lässt es sich, selbst für drei Hinterbänkler, gut leben.

Allerdings entsteht beim Lehnenvorklappen eine Stufe zum Kofferraum. Die kann man eliminieren, wenn man den Ladeboden in die höhere Position verstellt, was allerdings den verfügbaren Gepäckraum – zumindest, was sperrige Gegenstände angeht – schmälert.

Motorisiert ist der ix20 wahlweise mit 90 oder 125 Benziner- bzw. 77 oder 90 Diesel-PS. Wir wählten die Einstiegsvariante mit dem 90 PS starken 1,4-Liter-Benziner. Diese ist – wie die anderen Motorisierungen auch – in den Ausstattungsvarianten „Europe“ (der ix20 wird in der Slowakei gefertigt) und „Comfort“ erhältlich.

Schon als „Europe“ hat der ix20 neben solider Sicherheitsausstattung (sechs Airbags, ESP, aktive Kopfstützen, etc.) Klimaanlage, CD-Radio, USB- und AUX-Anschluss, Lederlenkrad, Bordcomputer, vier elektrische Fensterheber und Alarmanlage zu bieten.

Der von uns getestete „Comfort“ verfügt zusätzlich über abgedunkelte hintere Seitenscheiben, Einparkhilfe hinten, Klimaautomatik, Sitzheizung und Tempomat samt Speedlimiter.

Ein paar nützliche Dinge muss man allerdings bei beiden Ausstattungsversionen nachkaufen: Etwa Bluetooth (190 Euro), Alufelgen (ab 490 Euro), oder das besonders für umweltbewusste Stadtindianer interessante Start-Stopp-System ISG (350 Euro).

Wie bei Hyundai üblich, gibt es auch beim ix20 manche Extras nur für die gehobene Ausstattung, etwa Navigation, Lederpolsterung oder schlüsselloser Zugang.

Die Sitze sind straff und groß ausgeführt, mit genügend langen Sitzauflagen und weit ausfahrbaren Kopfstützen. Sämtliche Bedienknöpfe sind groß, griffgünstig und gut sichtbar angebracht.

Ebenfalls ein Pluspunkt: die Über- und Rundumsicht. Im Vergleich zum Kia Venga kommen beim ix20 edlere Materialien (Aluminium, schwarzer Klavierlack) zum Einsatz, dafür ist beim Venga das Start-Stopp-System serienmäßig.

Wie sich der Kleine fährt, wieviel Sprit er verbraucht und was er kostet, erfahren Sie hier!


Weitere Testdetails:

Techn. Daten, Ausstattung & Preise

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