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Am Zenit

„There aint no easy way, no there aint no easy way out“ sangen einst Black Rebel Motorcycle Club. Die hatten zwar sicher keinen BRZ dabei im Sinn, der Spruch passt trotzdem wie die Rockerfaust aufs Auge.

Maximilian Lottmann

Wer will schon den einfachen Weg nach Hause nehmen, wenn er sich auch durch ewige Bergstraßen schlängeln kann? Eben. Darum packten wir den neuen Subaru BRZ ein und jagten ihn durch Tirols feinste Serpentinen.

BRZ bedeutet übrigens "Box Rear Wheel Drive Zenith" – da klingt etwas Eigenlob der Ingenieure durch. Doch die Daten versprechen auch viel:

Gewichtsverteilung 53-47, tiefer Schwerpunkt, steife Karosserie. Bei solchen Eckdaten startet schon das Kribbeln in den Fingern, aber halt, nicht so vorschnell – es geht noch weiter. Knapp unter 1.300 kg Leergewicht, Sperrdifferenzial, Boxermotor mit 200 Pferdestärken und Tadaa: Hinterradantrieb!

Die Konfiguration dieses Motors kann man nun nicht mit einem Turbodiesel oder ähnlichem vergleichen. Unter einer Drehzahl von etwa 4.000 Umdrehungen tut sich nämlich nicht viel in Puncto Schub. Ab dieser Marke kommen die 200 PS dann aber ordentlich zur Sache. Will man schnell sein, muss der BRZ mit Drehzahl gefahren werden.

Also bitte, dann erfüllen wir ihm diesen Wunsch. Einmal auf Drehzahl gebracht, erfüllt der BRZ alle Erwartungen an das Setup. Auch haarige Kurven gehen wie auf Schienen, Tendenzen zum Ausbrechen, Unter- oder Übersteuern: nahe null.

Runterschalten, hart anbremsen und dann mit ordentlich Zunder durch die Kurve. Fertig. Beim Fahrwerk haben die Ingenieure bei Subaru also ganze Arbeit geleistet.

Die Schaltwege sind zwar etwas lang, die Gänge lassen sich aber präzise durchfeuern, was für ordentlichen Schub auch oft erfolgen sollte. Bei unter 4.000 Touren kann man ruhig noch mal runterschalten, in den roten Bereich kommt man erst bei weit über 7000 Umdrehungen.

Beim Sound gibt sich der BRZ zurückhaltend, bei solch einem ausgezeichneten Sportwagen werden Tuningkits jedoch nicht lange auf sich warten lassen und dem Subaru zu etwas mehr Gehör verhelfen.

Im Gegensatz zum aufregenden Außenkleid gibt sich der BRZ in der Kommandozentrale eher von der nüchternen Seite. Dafür sitzt alles da, wo es bei einem Sportler hingehört. Der Digitaltacho im großen, mittig platzierten Drehzahlmesser hilft, den Blick möglichst kurz und selten von der Straße zu nehmen.

Zum Schaltvorgang muss die Hand am Handbremshebel vorbei, bei Fahrweise in Rallyemanier ist dieser aber am richtigen Platz. Auch die Sitze passen perfekt und geben wenig Bewegungsfreiheit im Querverkehr.


Lesen Sie hier, was der Subaru BRZ noch kann, wieviel er verbraucht und kostet!

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Subaru BRZ - im Test

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