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Für immer jung

Audi knallt mit dem neuen RS3 Sportback ein Statement hin: Mit 367 PS, Allradantrieb und legendärem Fünfzylinder enteilt er der Konkurrenz.

Georg Koman; mid/wp

Es muss nicht immer Downsizing sein: Unter der Haube der Neuauflage des Audi RS3 Sportback schlägt im legendär unrunden Takt das ewig frische 2,5-Liter-Fünfzylinder-Herz, das aus Gründen der Standfestigkeit einem monströs aufgeblasenen Zweiliter-Vierzylinder vorgezogen wurde.

In ihrer jüngsten Ausbaustufe kommt die seit gut dreißig Jahren bei Audi eingesetzte Motorenart auf 270 kW/367 PS und ein maximales Drehmoment von 465 Newtonmeter (zwischen 1.625 und 5.550 Touren). Im Vergleich zum Vorgänger treffen 27 Mehr-PS auf ein Mindergewicht von 55 Kilogramm.

Damit sprintet der ausschließlich als fünftüriger Sportback erhältliche RS3 aus dem Stand in 4,3 Sekunden auf 100 km/h und erreicht, wenn ihm die optionale Befreiung von der 250 km/h-Fessel gegönnt wurde, wenig später seine Höchstgeschwindigkeit von 280 km/h.

Dabei sorgt die ungewöhnliche Zündfolge des Fünfzylinders für einen kehlig-aggressiven und gleichzeitig wohlig-vertrauten Soundtrack, der zudem vom Fahrer über eine besondere Klappensteuerung im Abgasstrang noch intensiviert werden kann.

Nach Normmessung liegt der Verbrauch des RS3 bei 8,1 Liter Kraftstoff pro 100 km. Allerdings sind Gasfüße von RS3-Fahrern kaum normierbar - bestenfalls dahingehend, dass sie sehr schwer sind.

Die Siebengang-S-tronic wurde auf noch blitzartigeren Gangwechsel getrimmt und der Quattro-Antrieb sorgt für optimale Traktion. Der laut Audi nicht allzu strenge (und natürlich komplett abschaltbare) Schiedsrichter ESP soll harmonische Driftwinkel zulassen. Um lästiges Untersteuern weiter zu minimieren, gibt es auf Wunsch vorne breitere Reifen als hinten.

Gegenüber seinem bürgerlicheren Serienbruder A3 Sportback liegt die Karosserie des RS3 um 25 Millimeter tiefer. Das klingt nach wenig, macht aber auf der Straße den Unterschied zwischen Alltag und Prickeln im Nacken - vor allem mit der optionalen Dämpferregelung "Magnetic Ride".

Hinter den serienmäßigen 19-Zöllern wohnen vorne von Achtkolbensätteln gezwickte Bremsscheiben im Wave-Design, auf Wunsch aus Kohlefaser-Keramik.

Über den Preis des erst ab Mai 2015 erhältlichen RS3 Sportback schweigt sich Audi noch aus, in Österreich wird er spürbar über 60.000 Euro liegen, in Deutschland rechnet man mit 53.000 Euro.

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