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Dienstwagen: Trend zur Sparsamkeit

Dienstsparfahrt

Klein, aber fein: Viele Firmen verzichten in ihren Fuhrparks auf große Limousinen und schlagen damit dem gierigen Fiskus ein Schnippchen.

mid/rlo

Die Zeiten der großen und protzigen Dienstautos im Fuhrpark vieler Firmen scheinen vorbei. Doch welche Fahrzeuge liegen im Trend? Große SUV sind sowieso auf dem Rückzug, Vierzylinder-Motoren ersetzen Sechszylinder-Triebwerke. Anstatt eines 5er-BMW darf es ein 3er sein, anstelle eines Audi A6 ein A4, statt eines VW Passat ein Skoda Octavia.

Dass der Fuhrpark bei vielen Unternehmen immer stärker im Fokus steht, überrascht nicht, schließlich ist er in mancher Firma der zweitgrößte Kostenblock nach dem Personal. Das Bewusstsein für die Mobilitätskosten nimmt daher zu.

Besonders in Österreich seit der jüngsten Verschärfung der Normverbrauchsabgabe (NoVA). Da hier die Schere bei höheren CO2-Emissionen unverhältnismäßig nach oben aufgeht, entscheiden sich Fuhrparkmanager naturgemäß für schwächere und damit verbrauchsärmere Motorisierungen. Gerechter Nebeneffekt: Der gierige Fiskus schaut durch die Finger.

Zudem achten die Firmen verstärkt auf das Verhalten ihrer Fahrer, die Menge des verbrauchten Treibstoffs wird häufiger mit den gefahrenen Kilometern abgeglichen. Benzinverschwender werden so identifiziert. Manche Firmen entwickeln deshalb Bonussysteme für sparsame Fahrer, andere schicken ihre Angestellten in Spritsparkurse.

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