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Opel Vivaro - schon gefahren

Cooler Kasten

Ihr Platzangebot ist die Stärke der Kombi-Versionen von Kastenwagen. Ihr Aussehen weniger. Opel versucht mit dem neuen Vivaro den Spagat.

mid/mvk

Willst Du nicht noch einen großen Koffer mehr mitnehmen? Wenn Männer ihre Frauen das fragen, fängt der Urlaub deutlich entspannter an. Das wissen Fahrer der Kombi-Versionen klassischer Kastenwagen nur zu gut. Denn Platz für Kind und Kegel ist die Stärke dieser Autos. Ihr rustikaler Charme ist aber nicht jedermanns Sache.

Mit gehörig aufgewerteten Edel-Versionen verdienen VW und Mercedes gutes Geld. Leisten können sich solche Autos nur wenige. Anstatt ein abgelegtes Gebraucht-Exemplar der Premium-Laster abzustottern, greifen Familienväter gern zu Alternativen: Neben dem Vivaro von Opel oder dem Ford Transit Tourneo Custom haben diverse Hersteller zivilisierte Varianten ihrer leichten Nutzfahrzeuge im Programm.

Wie zuvor wurde der neue Vivaro in Kooperation mit Renault entwickelt. Ab September kommt die Opel-Variante in zahlreichen Versionen: Als Kastenwagen, als Kombi, oder auch als Doppel-Kabine. Österreich-Preise sind noch keine bekannt, in Deutschland kostet der Kastenwagen ab 23.590 Euro, der familientaugliche Kombi ab 25.485 Euro.

Es gibt zwei Längen (5,0 m und 5,40 m), zwei Dachversionen (knapp 2,0 m bis 2,46 m) mit entsprechend unterschiedlicher Innenraumhöhe (1,4 m und 1,9 m). Außerdem stehen zwei Radstände zur Wahl.

Optisch unterscheiden sich die Zwillinge. Obwohl die meisten Komponenten mit denen des Renault Trafic identisch sind, hat sich Opel beim Design richtig ins Zeug gelegt. Punkten dürfte der neue Vivaro, der ab Herbst beim Händler steht, vor allem aber durch die laut Opel günstigsten Unterhaltskosten im Kreise seiner Wettbewerber.

Auch im Verbrauch ist der Vivaro gut unterwegs: Alle der vier lieferbaren 1,6-l-Dieselmotoren (66 kW/90 PS bis 103 kW/140 PS) sind sparsamer als die vergleichbaren Aggregate des Vorgängers. Die stärkeren Bi-Turboversionen (88 kW/120 PS und 103 kw/140 PS) sorgen für souveränen Vortrieb. Die Basismotorisierung tut's aber auch.

Vor allem gewerbliche Kunden, die zigtausende Kilometer abspulen, dürfte freuen, dass der Platz hinterm Lenkrad bequemer geworden ist, weil der Verstellbereich der Sitze und ihrer Lehnen jetzt großzügiger bemessen wurde. Allerhand praktische Helfer wie Vorrichtungen für Klemmbretter oder Laptops machen das Leben und Arbeiten an Bord komfortabler. Ein überdimensionaler Spiegel an der Beifahrer-Sonnenblende hilft, den Bereich rechts neben dem Fahrzeug besser einsehen zu können.

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