AUTOWELT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Test: Schuhe entscheiden über Bremsweg mit

Sandalen-Skandal

High Heels haben sicher ihren Reiz, doch fürs Autofahren sind sie genauso ungeeignet wie Schaft-Sandalen oder Flip-Flops. Das ergab ein Test.

mid/rlo; Foto: Auto Bild / Ralf Timm

Über Leben und Tod kann beim Autofahren auch das Schuhwerk entscheiden. Denn mit den falschen Schuhen unter den Füßen können beim Bremsen oft entscheidende Bruchteile von Sekunden fehlen.

Wie aber sieht es vor allem bei den modebewussten Damen aus? Sind sie sich der Gefahren bewusst? "Ohne das richtige Schuhwerk ist die Gefahr, das Bremspedal zu verfehlen groß", so das Fazit der Auto Bild nach dem ultimativen Schuh-Test beim Autofahren.

Plateau-Stöckelschuhe mit zwölf Zentimeter-Absatz sehen zwar schick aus, sind aber beim Autofahren denkbar ungeeignet. Mit High Heels liegt der Bremsweg mit 39,1 Metern eineinhalb Meter über dem Referenzwert von 37,6 Metern, der bei dem Test zuvor mit festanliegenden Laufschuhen erzielt wurde.

Doch das schlechteste Bremsergebnis erzielt ein flacher Schuh: In einer Schaft-Sandale findet der Fuß keinen Halt und rutscht beim Bremsen erst durch den Schuh und dann samt Sandale vom Pedal. Das niederschmetternde Ergebnis: Der Bremsweg liegt hier bei 39,9 Meter. Das sind 2,3 Meter mehr als mit dem Sportschuh.

Übrigens: Vorschriften für das richtige Schuhwerk beim Autofahren gibt es für Pkw-Fahrer keine. Sollte im Fall eines Unfalls aber ermittelt werden, dass ungeeignete Schuhe dabei eine entscheidende Rolle gespielt haben, ist eine Verschiebung der Schuldverteilung nicht unmöglich.

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

Leser-Fahraktion: Super-Test-Sommer 2025

Leser im vollen Testeinsatz

Quer durch Österreich fuhren unsere sechs Testwagen – mit Ihnen am Steuer! Die Palette umfasste diverse SUVs, wobei die Range vom Diesel über den Hybrid bis zu Elektromodellen reichte.

Der große Leitfaden zur optimalen Absicherung fürs Auto

Schadensfall, Haftpflicht, Vollkasko

Ein eigener PKW oder ein Motorrad bringen im Alltag einiges an Flexibilität und Freiheit. Allerdings bedeutet ein eigenes Auto auch ein gewisses Maß an Verantwortung und man muss sich auf der einen Seite um ausreichend Kraftstoff, Wartung und Reparaturen sowie um die Kfz-Steuern und einen passenden Versicherungsschutz kümmern.

Wie Gutachter nicht nur beim Geld sparen helfen

Was tun, wenn’s kracht?

Ein Verkehrsunfall bringt mehr als nur Blechschäden mit sich. Unsicherheit, der Stress der Regulierung und das Risiko, finanzielle Einbußen zu erleiden, sind meist mit an Bord. Hier kommen unabhängige Kfz-Gutachter ins Spiel.