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Ratgeber: Mautspezialitäten im Ausland

Maut-Falle

Wer im Urlaub mehrere Ländergrenzen überquert, sollte sich vorab gut über eine etwaige Maut informieren. Sonst tappt man in die Maut-Falle.

mid/rhu

Wer im Urlaub Ländergrenzen überquert, sollte sich vorab gut über eine etwaige Maut informieren. Denn bei diesem Thema kocht jede Nation ihr eigenes Süppchen. Und wer nicht genau aufpasst, wird schnell zum unfreiwilligen Maut-Sünder. Hier die wichtigsten Eigenheiten:

In Frankreich werden Fahrzeuge anhand der Höhe in verschiedene Klassen eingeteilt. Problematisch kann das bei Wohnmobilen mit Dachgepäck werden, die in eine höhere und teurere Kategorie eingestuft werden. Wer Zweifel hat, sollte die Kategorie überprüfen und den Fehler an Ort und Stelle klären.

Eine ganz besondere Maut-Masche haben sich die Slowenen einfallen lassen. Laut ADAC ist hier eine mautfreie Fahrt auf Nebenstraßen praktisch unmöglich. Denn mobile Straßensperren leiten die Reisenden auf Vignetten-pflichtige Strecken um. Außerdem ist das Bemessungs-System durch die Einführung neuer Kategorien überaus unübersichtlich, sicherheitshalber sollte man sich schon vor dem Start darüber informieren.

In Polen sind Autobahnen generell für alle Fahrzeuge mautpflichtig. Wer mit einem Wohnwagen-Gespann unterwegs ist, muss aber auch auf Schnell- und Bundesstraßen zahlen - mittels Transponder, über den die anfallenden Kosten abgerechnet werden. Wer den Hänger abgekoppelt hat, sollte den Transponder abschalten, um nicht unnötig abkassiert zu werden.

Weil in Portugal auf den meisten Strecken nur elektronisch bezahlt werden kann, ist auch hier ein Transponder an der Windschutzscheibe nötig. Wer einen Mietwagen bucht, sollte unbedingt einen mit Transponder verlangen, um lästige Folgen zu vermeiden.

Auch in Ungarn wurde die neue Vignetten-Kategorie D2 für Wohnmobile und Kleinbusse eingeführt. Die Preise für das Jahres-"Pickerl" ist mit 135 Euro zwar identisch mit dem für Pkw (D1), Kurzzeit-Vignetten sind aber für die großen Fahrzeuge in etwa doppelt so teuer: Für zehn Tage fallen hier 18,70 Euro statt 9,40 Euro an und für 30 Tage 30 Euro statt 15 Euro.

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