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Spritspar-GTI

Der VW Golf GTE soll mit Plug-In-Hybrid Fahrspaß und Effizienz verbinden – ob das gelingt, erfahren Sie im Test des 204 PS starken Spar-Sportlers.

Michael Noir Trawniczek
Fotos: Sabine Sommer

Nach der reinen Elektroversion "e-Golf" liefert Volkswagen seinen Kompakt-Bestseller Golf nun auch in einer Variante mit Plug-In-Hybrid - dass Konzernschwester Porsche auf diesem Gebiet bereits Vorarbeit geleistet hat, wirkt schon vor dem Einsteigen vertrauenerweckend.

Der VW Golf GTE soll GTI-Fahrspaß und Hybrid-Effizienz miteinander verbinden. An ehrgeizigen Zielen mangelt es also nicht…

Rein optisch wirkt der Golf GTE schon einmal vielversprechend, lehnt er sich doch stark an den GTI an: Etwas tiefer gelegt, breitere Reifen, sportliche und zugleich dezente Erscheinung. Die roten Streifen in Kühlergrill, Interieur und Sitzbezügen, die der GTI aufweist, wurden beim GTE konsequent in Blau gehalten, auch die bekannten karierten Sportsitze finden sich wieder – ebenfalls blau eingefärbt.

Dazu kommt eine leicht modifizierte Front mit LED-Scheinwerfern und das VW-Logo am Kühlergrill ist aufklappbar – denn darunter befindet sich der Ladeanschluss für den 72 kW respektive 102 PS leistenden Elektromotor, der von einer Lithium-Ionen-Batterie mit 8,7 kWh gespeist wird. Als Benziner dient ein 150 PS starker 1,4-Liter-Turbo-Benziner - System-Gesamtleistung: satte 204 PS.

Das Interieur des GTE kennt man zum großen Teil von allen anderen Golf-Modellen. Erst der Blick aufs Detail verrät den Plug-In-Hybrid: Statt dem Drehzahlmesser wurde eine Energieanzeige im Tacho platziert, die Drehzahl des Benziners kann auf einer kleineren Anzeige abgelesen werden. Das in der Serienausstattung enthaltene Radio-Infotainmentsystem "Composition" informiert zudem über den Energiefluss.

Die Serienausstattung des VW Golf GTE kann durchaus als komplett bezeichnet werden – neben den erwähnten LED-Scheinwerfern und dem Infotainmentsystem kommen die Zweizonen-Klimaautomatik „Climatronic“, elektrisch verstellbare Außenspiegel, elektrische Fensterheber, Tempomat, die Multifunktionsanzeige „Premium“, eine Reifenkontrollanzeige, Sportsitze und mehr hinzu.

In unserem Testwagen kam zudem das Komfort-Paket (Parkpiepser, beheizbare Vordersitze etc.) zum Einsatz, dazu gesellten sich 17 Zoll-Leichtmetallräder, LED-Rückleuchten, ab der B-Säule abgedunkelte Seitenscheiben, Sitzbezüge in Stoff Dessin „Clark“, ein Spiegelpakt sowie die Tungsten Silber Metallic-Lackierung.

Beim Platzangebot müssen aufgrund der Hybrid-Technologie keine Zugeständnisse gemacht werden, die Passagiere finden auch im GTE ordentlich Kopf- und Beinfreiheit vor. Die Ablagen sind wie gewohnt vollzählig.

Lediglich beim Kofferraum muss man eine Verringerung auf 272 beziehungsweise bei umgeklappter Rückbank 1.162 Liter in Kauf nehmen (Verlust des "Kellerfachs"), denn darunter befindet sich ein Teil der Hybridtechnologie.

Wie sich der VW Golf GTE fährt, was passiert, wenn man die GTE-Taste drückt und ob er tatsächlich ein Verbrauchskünstler ist, erfahren Sie nach Klick auf diesen Link.

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