AUTOWELT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Vorsicht bei Verkehrssünden im EU-Ausland

Fuß vom Gas

Verkehrsverstöße können für Autofahrer im EU-Ausland teuer werden. Jetzt werden auch leichtere Delikte über die Grenzen hinweg verfolgt.

mid/rlo

Die Zeiten, in denen Autofahrer bei Verkehrsdelikten im europäischen Ausland ungeschoren davon gekommen sind, gehören endgültig der Vergangenheit an.

Schon seit 2013 sind die EU-Staaten zur Weitergabe der Zulassungsbesitzer-Daten verpflichtet, wenn jemand im Verdacht steht, schwere Verstöße gegen Verkehrsregeln begangen zu haben (bei Strafhöhen von rund 70 Euro aufwärts). Nun wurde beschlossen, dass auch leichte Verstöße verfolgt werden.

Diese Neuregelung ist nötig, weil der Europäische Gerichtshof 2014 eine andere Rechtsgrundlage verlangt hatte. Damit können Verwaltungsbehörden Informationen über Fahrzeughalter austauschen.

So einfach, wie das klingt, wird es aber auch künftig nicht sein. Manche Länder gaben Autofahrerdaten schon bisher freimütiger weiter als andere, die nicht einsahen, warum "ihre" Bürger im EU-Ausland zahlen sollten und solche Anfragen dann gern auf den Schreibtischen verkümmern ließen.

Außerdem gibt es nach wie vor unterschiedliche Rechtslagen. In den meisten EU-Ländern (so auch in Österreich) ist grundsätzlich der Zulassungsbesitzer "schuld". Meint er, dass dem nicht so sei, muss er den Fahrer bekannt geben. In Deutschland wiederum wird die Strafzahlung nur dann anerkannt, wenn der Fahrer mittels Foto eindeutig identifiziert wurde. Keine Identifizierung - keine Strafe.

Bescheide werden somit nur dann vollstreckt, wenn sie mit dem heimischen Recht vereinbar sind.

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

Was passt zu Ihrem Alltag?

Auto-Abo, Carsharing oder eigenes Fahrzeug

Mobilität als Alltagskonzept verändert sich. Während das eigene Auto jahrzehntelang als selbstverständlich galt, stehen heute gleich mehrere Alternativen zur Verfügung. Auto-Abos, stationsbasiertes oder freies Carsharing und klassische Kaufmodelle konkurrieren miteinander.

Super-Test-Sommer 2026 von AUTO BILD Österreich

Ein Sommer-Wochenende als Leser-Testfahrer!

Fünf Testautos stehen bei der Fahraktion 2026 für unsere Leser bereit: Erleben Sie ein Wochenende lang eine der beschriebenen Autoneuheiten und berichten Sie in Wort und Bild darüber. Jetzt anmelden!

Super-Test-Sommer: Vielfältige Eindrücke

Leser-Fahraktion: Super-Test-Sommer 2026

Junge und bekannte Marken. Mildhybrid, Hybrid, Stromer. Verschiedene Segmente. Die Leser von AUTO BILD Österreich im Testeinsatz.

Übergabe des Adventkalender-Hauptpreises

Ein Skoda Octavia um 35 Euro

Katharina Gritsch aus der Wachau war im Dezember bei Hofer einkaufen. Was unspektakulär begann, endete mit einem Hauptpreis: Ein Skoda Octavia wurde Anfang Februar der Gewinnerin des Hofer Adventkalenders übergeben.