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Optimiert & großzügig

Der Kia Optima wurde einem Facelift unterzogen – wir haben ihn mit 1,7 Liter Dieselmotor und der neuen Doppelkupplungs-Automatik getestet.

Michael Noir Trawniczek
Fotos: Kia

„Bereit für mehr“ lautet einer der Slogans, mit dem Kia die neue Generation des Optima bewirbt. Schon die Vorgängerversion der Mittelklasselimousine konnte mit ihrem eigenständigen, sportlich-eleganten Design punkten – jetzt hat der südkoreanische Konzern eine verfeinerte Variante vom Stapel gelassen.

Wir haben den neuen Kia Optima mit dem 141 PS starken 1,7-Liter-Dieselmotor samt Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe und „Platin“-Topausstattung unter die Lupe genommen.

Äußerlich wurden an dem schnittigen Modell nur feine Retuschen vorgenommen, so wurden die Front, von Kia „Tiger-Nose-Grill“ getauft, und die Rückleuchten sanft überarbeitet. Das „mehr“ aus dem eingangs erwähnten Slogan findet man im Inneren des neuen Optima.

Das Interieur wurde beim Facelift deutlich verbessert – ein hochwertiger Mix aus Leder, Klavierlackelementen und Chromzierleisten sorgt für einen luxuriösen Touch.

Tatsächlich wird auch einiges an Luxus geboten: Die klimatisierten Ledersitze mit elektrischer Bedieneinheit vorne sowie Sitzheizung auch hinten sind in der Topausstattung serienmäßig inkludiert, die Sitze bieten guten Halt und sorgen auch auf langen Strecken für eine bequeme Reise.

Das beheizbare Lederlenkrad ist ebenso mit an Bord und liegt gut in der Hand, das Navigationssystem mit 8 Zoll-Touchscreen ist leicht zu bedienen, dazu kommt ein feines Soundsystem von Harman Kardon.

Auch in puncto Fahr- und Sicherheitssystemen bietet die Serienausstattung „Platin“ einiges: Autonomes Notbremssystem, adaptiver Tempomat, Verkehrszeichenerkennung, Totwinkelassistent, Querverkehrswarner, Park-Piepser vorne und hinten, automatisches Einparksystem, Fernlichtassistent, Spurhalteassistent, Rückfahr- und 360-Grad-Rundumsichtkamera, um nur die wichtigsten zu nennen.

Dazu kommen noch 18-Zoll-Leichtmetallfelgen, Alupedale, LED-Scheinwerfer und auch eine kabellose Smartphone-Ladestation.

Lediglich das in unserem Testwagen inkludierte Innenpaket Beige (ohne Aufpreis kann man zwischen schwarz, grau und beige entscheiden) sowie das Glaspanoramadach mit oder ohne Heckklappen-Öffnung per Fußwackeln (1.200 bzw. 1.800 Euro) und Metallic-Lack (600 Euro) finden sich in der Mini-Aufpreisliste.

Großzügig ist nicht nur die Serienausstattung, sondern auch das Platzangebot im Inneren des neuen Kia Optima: Auch für die im Fond sitzenden Fahrgäste herrscht genügend Bein- und Kopffreiheit.

Zudem gibt es zahlreiche praktische Ablagen. Mit 510 Litern bietet auch der (erweiterbare) Kofferraum genügend Fassungsvermögen, allerdings ist seine Öffnung recht klein dimensioniert.

Dem elegant nach unten gezogenen Dach ist es wiederum geschuldet, dass großgewachsene Fahrgäste beim Einstieg in den Fond aufpassen müssen, sich nicht am Türrahmen den Kopf anzustoßen. Die Koffreiheit innen ist aber klassenkonform.

Wie sich der neue Kia Optima mit dem 1,7 Liter-Dieselmotor fährt, wieviel er verbraucht und kostet, lesen Sie nach Klick auf diesen Link.

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