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Aufkleber am Auto - lustig oder peinlich?

Eine geklebt

Fußballklub-Sticker stören nur rivalisierende Fans, "Baby an Bord" oder politische Botschaften erreichen hingegen einen hohen Ärger-Faktor.

mid/rhu

Interessant, wie sich eine eigentlich gut gemeinte Idee ins Gegenteil verkehren kann: Statt auf einen "Baby-an-Bord"-Sticker mit erhöhter Rücksichtnahme zu reagieren, macht der Aufkleber 17 Prozent der Autofahrer latent aggressiv, 22 Prozent finden ihn lediglich erheiternd. Das ergab eine aktuelle Umfrage von Ford.

Immerhin zwei Drittel der Befragten stehen Stickern auf dem Autolack allerdings grundsätzlich aufgeschlossen gegenüber, sie halten die Aufkleber für interessant oder sogar für lustig. So erklären 34 Prozent, dass ihnen Sprüche wie "Klar bist Du schneller, aber ich fahr vor Dir" gefallen. Mit mehr als 24 Prozent völlig unbeliebt - und damit nach "Baby an Bord" auf Platz zwei der nervigsten Sticker - sind persönliche Mitteilungen wie "Just Married" oder auch politische Botschaften wie "Atomkraft? Nein Danke!"

Klar ist: Ein Aufkleber mindert bei einem Wiederverkauf den Wert des Fahrzeugs, vor allem, wenn seine Entfernung vom Lack nicht spurlos möglich ist. Und im Extremfall sorgt er sogar für Ärger mit der Versicherung, wie ein Fall aus Wales zeigt: Dort drohte eine Kfz-Assekuranz einer älteren Dame mit der Vertrags-Kündigung, weil sie großflächige Sticker mit religiösem Inhalt angebracht hatte.

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