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Audi entschlackt seine Modellpalette
Audi

Audi TT, Audi A1 und andere auf der Abschlussliste

Die berühmten vier Ringe als Markenzeichen bleiben erhalten. Aber ansonsten wird bei Audi kräftig renoviert - zumindest was die Modellpalette für die Zukunft angeht. Und da stehen offenbar einige Verbrenner auf der Streichliste.

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"Gleich an meinem ersten Arbeitstag habe ich mit meinem Team über unser Produktportfolio diskutiert. Wir schärfen das Modellprogramm und positionieren die Marke Audi klarer", sagt der neue Audi-Chef Markus Duesmann im Gespräch mit der Zeitschrift "auto motor und sport". Die Zahl der Derivate bleibe ungefähr gleich, so Duesmann: "Aber da reine Elektroautos dazukommen, streichen wir im Bereich der konventionellen Modelle. Was zum Teil sicher auch weh tut."

Offenbar steht der TT auf der Streichliste konventioneller Modelle. "Das Segment schrumpft und steht sehr unter Druck", so Duesmann weiter. "Deshalb müssen wir uns natürlich überlegen, wie lange wir dort etwas anbieten wollen - und ob wir nicht für andere Segmente coolere Ideen haben."

Auch der A1, der noch bis 2027 läuft, soll wohl keinen Nachfolger mehr bekommen. Keine Gefahr gibt es dagegen für absatzstarke Modellreihen. "Modelle wie A4 und A6 bleiben auch in Zukunft wichtige Volumenträger unserer Marke", sagt Duesmann. Das gelte auch für Sportwagen. "Ich bin ein großer R8-Fan. Man muss das Konzept allerdings weiterentwickeln."

Gleiches gelte für die Konzerntochter Lamborghini. "CO2 spielt in jedem Segment eine Rolle. Und tatsächlich müssen wir intensiv darüber diskutieren, wie wir auch Lamborghini weiterentwickeln und moderner machen können", betont der neue Audi-Chef.

Letztendlich geht es aber um elektrische Antriebe, so Duesmann: "Für eine Premiummarke ist entscheidend, dass sie emotional aufgeladen wird. Elektroautos wie der e-tron GT werden das ohne Zweifel leisten." Die E-Mobilität sei nicht mehr aufzuhalten. "Und deshalb werden wir auch in jedem Segment rein elektrische Modelle anbieten." mid/rlo

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