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Das ist der frisch geliftete Dacia Duster
Dacia

So neu und doch ganz der Alte

Dacia verpasst ihrem Evergreen eine sanfte Modellpflege. Hauptaugenmerk lag dabei weniger auf eine frische Optik, denn vielmehr auf mehr Technik und weniger Verbrauch.

Er hat sich fast schon zur eigenen Marke entwickelt, mit seiner knorrigen und sympathisch-eckigen Form, den kompakten Abmessungen und dem Anspruch des Preisbrechers, der dennoch nicht am falschen Fleck mit Qualität spart. Der Duster nimmt aber nicht nur deswegen eine kleine Sonderrolle in der Flotte von Dacia ein. Sondern auch deswegen, weil er zwar vor vier Jahren neu aufgelegt wurde – aber nicht vollständig.

Damals verwendete man nämlich die Basiskarosse der ersten Generation einfach weiter, was andererseits bedeutet, dass der Duster nach heutigen Maßstäben ein wirklich angenehm kleines Auto ist. Und das gilt es nun, den aktuellen Modeerscheinungen anzupassen.

An der Front strahlen erstmals LED-Abblendlicht und LED-Blinker für bessere Sicht und besseres Aussehen. Ein neu gestalteter Dachspoiler sowie neu gezeichnete Alufelgen senken zudem den Luftwiderstand. Wie viel das bringt? Laut Dacia gar nicht einmal so wenig, nämlich eine Verringerung des CO2-Austoßes um 5,9 Gramm pro Kilometer bei der Version mit Allradantrieb.

Im Innenraum kommen neue Polsterstoffe und umgestaltete Kopfstützen vorne zum Einsatz, die Mittelkonsole besitzt nun eine breitere, um sieben Zentimeter längsverschiebbare Armlehne, die – je nach Ausführung – ein 1,1-Liter-Staufach sowie zwei USB-Schnittstellen für die Passagiere im Fond beinhaltet.

Je nach Budget gibt es zwei Multimedialösungen. Zum einen das neue Media Display-System mit 8-Zoll-Touchscreen und Smartphone-Integration via Apple CarPlay und Android Auto per Kabel. Unverändert erhältlich ist alternativ das integrierte Multimediasystem Media Nav mit dynamischer Zielführung.

Antriebsseitig bleibt praktisch alles beim Alten. Das heißt somit, dass aufgrund der alten Basis (und auch wegen der knappen Preispolitik) weder Hybrid- noch Plug-in-Hybrid-Lösungen zum Einsatz kommen werden. Benziner gibt es mit 90, 130 und 150 PS, der Diesel mit 115 PS bleibt weiterhin im Programm. Allrad gibt es mit Ausnahme des Basisbenziners für jeden Motor. Neu ist hingegen die Möglichkeit, den Topmotor TCe 150 auch künftig nur mit Frontantrieb zu ordern.

Stichwort Assistenzsysteme: Ab Werk sind Toter-Winkel-Warner, Berganfahrhilfe sowie Bergabfahrhilfe beim 4x4 verbaut. Und die gewohnte Rückfahrkamera kann künftig optional durch eine Multiview-Kamera ergänzt werden.

Verkaufsstart ist für September angesetzt, die Preise für den aufgefrischten Duster stehen derzeit noch nicht fest.

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