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Autoersatzteile aus dem 3D-Drucker
Minkus / Unsplash

Additive Fertigung in der Autoindustrie

Die Automobilindustrie ist eine der Branchen, die Technologien der Additiven Fertigung aktuell am meisten und regelmäßigsten nutzt. Große Marken profitieren vom 3D-Druck genauso wie beispielsweise auch Oldtimer-Werkstätten oder Ersatzteil-Produzenten. Mit der rasanten Entwicklung der dreidimensionalen Herstellungsweise von Bauteilen aus Kunststoff und Metall wachsen die Anwendungsmöglichkeiten. Von Kleinteilen, die vor allem optische Bedeutung haben, über Ersatzteile bis hin zu beinah kompletten Autos – der 3D-Druck ist und bleibt zukunftsweisend.

Profiteure des 3D-Drucks

Der 3D-Druck bringt branchenübergreifend viele Vorteile mit sich. Nicht grundlos nutzt auch die Automobilindustrie all diese Pluspunkte für sich. Denn: Unkompliziert können Autokomponenten aus Gummi, Kunststoff, Edelstahl, Werkzeugstahl oder Aluminiumlegierung gedruckt werden.

Es profitieren längst nicht nur Oldtimer-Liebhaber davon. Auch wenn in diesem Teilbereich der Automobilindustrie der Nutzen des 3D-Drucks ganz besonders deutlich wird: Ersatzteile für längst vergangene Automodelle gibt es häufig nämlich nicht mehr im Handel. Die herkömmliche Herstellung würde die Kosten sprengen. Mit dem 3D-Druck allerdings sind passgenaue Komponenten in kurzer Zeit und zu deutlich geringeren Kosten einsatzbereit.

Unternehmen wie FKM Sintertechnik sind dabei hervorragende Outsourcing-Partner. In kürzester Zeit realisiert der 3D-Druck-Dienstleister nämlich die verschiedensten Aufträge. Auftraggeber müssen damit nicht in einen eigenen preisintensiven 3D-Drucker für optimale Druckergebnisse investieren und profitieren zudem von jahrzehntelangem Fachwissen.

Doch beispielsweise auch im Motorsport liegen die Vorteile des 3D-Druck durch einen externen Dienstleister wie FKM Sintertechnik auf der Hand:

  • schnellere Produktion
  • Kosten- und Zeiteinsparung in der Logistik (Druck bei Bedarf)
  • optimale Materialkombinationen möglich
  • beinah komplette Geometriefreiheit
  • Individualisierung und Maßfertigung

Von Einzelteilen bis zur Serienfertigung

Der 3D-Druck lohnt sich dabei in der Regel für die Fertigung von Einzelstücken – bei Individualisierungen kleinerer Komponenten oder eben bei Oldtimern – oder im Rahmen einer kleinen bis mittelgroßen Serienproduktion von Bauteilen. Denn: Es entstehen keine Initialkosten hinsichtlich eines speziellen Werkzeuges, bevor die gewünschte Komponente überhaupt angefertigt werden kann. Gerade die Herstellung spezieller Werkzeuge und Gussformen im Vorfeld ist nämlich häufig einer der größten Kostenfaktoren.

Effizientes entwicklungsbegleitendes Prototyping

Der Druck von Prototypen ist bereits seit vielen Jahren gang und gäbe – nicht nur im Bereich der Automobilindustrie. Der Vorteil an Mustern aus dem 3D-Drucker ist, dass diese in der Regel voll belastbar sind und unter realen Bedingungen getestet werden können. Für Autobauer eine hervorragende Möglichkeit, neue Ideen zeit- und kosteneffizient zu prüfen.

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