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Nissan Qashqai: Leichtbau für mehr Effizienz
Nissan

"Diät" für den neuen Qashqai

Der neue Nissan Qashqai wird schlanker: Der Autobauer setzt jetzt in Europa verstärkt auf Leichtbau, weshalb der Crossover einige Kilogramm verliert. Das lässt sich Nissan einiges kosten: Insgesamt 52 Millionen Pfund (60,26 Millionen Euro) haben die Japaner in die Aluminiumproduktion im Werk Sunderland investiert.

mid/arei

So sind die Motorhaube, die Türen und die vorderen Kotflügel aus einer Aluminiumlegierung gestanzt. Dadurch ist der neue Qashqai rund 60 Kilogramm leichter als die Vorgängerversion. Die Gewichtseinsparung soll nicht nur die Effizienz verbessern, sondern auch Spielraum für den Einsatz neuer und zusätzlicher Technologien geben - darunter der elektrifizierte Antriebsstrang, der erstmals beim Qashqai zum Einsatz kommt.

Durch die Millionen-Investitionen wurden unter anderem eine zweite extragroße Presslinie, die 2020 eingeführt wurde, und der "Zyklon" installiert: Die Recycling-Anlage stößt Schrott mit 150 km/h aus und verarbeitet mehr als sieben Tonnen Metall pro Stunde, was den Abfall reduziert und eine umweltfreundlichere Produktion ermöglicht.

Während die Motorhauben und Türen in Form gestanzt werden, wird das überschüssige Material zerkleinert und abgesaugt - die unterschiedlichen Aluminiumsorten bleiben dabei sorgfältig getrennt. Durch diese Trennung kann Nissan hochwertigen Schrott an die Lieferanten und Zulieferer zurückgeben, die daraus Aluminiumlegierungsbleche fertigen und diese wiederum in den Produktionsprozess des japanischen Automobilherstellers einbringen.

Dieses "geschlossene" Recycling-System soll Abfall und CO2-Emissionen reduzieren und damit zum Unternehmensziel beitragen: Nissan will bis 2050 klimaneutral arbeiten - im gesamten Geschäftsbetrieb genauso wie über den Lebenszyklus der Fahrzeuge hinweg. Das Recycling von Aluminiumschrott spart mehr als 90 Prozent der Energie, die zur Herstellung einer vergleichbaren Menge aus Rohstoffen benötigt wird.

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