AUTOWELT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Ford Fiesta ST & Fiesta Sport - schon gefahren

Sportliche Tradition

Mit dem Fiesta ST hat Ford ein knackiges Sportgerät mit tollen Fahrleistungen zu einem erschwinglichen Preis auf die Räder gestellt.

  • Hier finden Sie zahlreiche Fotos des Ford Fiesta ST

    Ford besinnt sich sportlicher Traditionen, haben schon Focus RS, Mondeo ST 220 & Co für Wirbel gesorgt, kommt nun auch in der kleinsten Baureihe ein Dampfhammer auf die Straße.

    Bis dato war der Fiesta ein braver, für manche sogar biederer Kleinwagen, dieses Image möchte man nun endgültig abschütteln. Bereits vor 13 Jahren sorgte der Fiesta XR2 für Furore, diese sportlichen Gene wurde wieder aufgenommen, und in den Fiesta ST verpflanzt.

    Wer nun denkt, dabei handle es sich lediglich um einen optisch etwas aufgemotzten und mit einem starken Triebwerk bestückten Kleinwagen, der irrt. Das eigens ins Leben gerufene Team RS unter der Leitung von Ford Motorsport-Boss Jost Capito kümmert sich im kleinen Rahmen um die sportlichen Ford-Modelle und geleitet diese zur Serienreife.

    Team RS

    Die rund 30 Mann starke Truppe legt dabei großen Wert auf ein harmonisches Ganzes und vergisst auch nicht auf Details. Das Ergebnis kann sich sehen und vor allem fahren lassen. Der Zweiliter-Benziner leistet stramme 150 PS, bei einem Gewicht von nur 1.137 Kilo ist der Fahrspaß schon auf dem Papier gewiss.

    Noch mehr Spaß macht freilich die Praxis. Motorline.cc hatte bereits Gelegenheit rund um Siena - die ehemalige italienische Rallye-Hauptstadt - etliche Kilometer auf den nie enden wollenden Kurven des Hinterlandes abzuspulen.

    Fazit: Man möchte eigentlich gar nicht mehr aussteigen, die Fahrt wird fast zur Sucht. Dank einer herrlich direkten Lenkung lässt sich der Fiesta ST um die Kurven zirkeln, dass es eine Freude ist, das knackige, aber dennoch nicht unnötig harte Fahrwerk unterstützt dabei.

    Und beim Rausbeschleunigen spürt man die Kraft der 150 Pferde, ohne dass der Kleinwagen damit überfordert wäre. In 8,4 Sekunden zeigt der Tacho Tempo 100 km/h, die Spitze gibt Ford mit 208 km/h an. Allerdings ist die Autobahn nicht das Metier des ST, die hohen Drehzahlen und der sportliche Sound lassen das Geräuschniveau steigen, gerade bei konstanter Fahrt ist das unangenehm.

    Für den nötigen Kontakt zur Fahrbahn sorgen satte 17-Zoll-Räder, die neben dem hohen Grip-Nivau auch für die - Entschuldigung - geile Optik verantwortlich zeichnen.

    Und die ist ebenso gelungen wie die Technik darunter, Front- und Heckschürze sind bei einem Auto dieses Kalibers ebenso selbstverständlich wie Seitenschweller oder ein Heckspoiler, trotz dieser Goodies wirkt der Fiesta aber keinesfalls aufdringlich oder gar peinlich.

    Sportlicher Look innen und außen

    Dieser Stil setzt sich auch im Innenraum fort. In Leder gehüllte Sportsitze sorgen für guten Seitenhalt in flott gefahrenen Kurven und bieten aber auch genügend Komfort für längere Fahrten. Aufgepeppt wurde zudem das Armaturenbrett des ST, das sich von der eher tristen Plastiklandschaft der Serienmodelle abhebt.

    Damit den Interessenten das Lachen nach der Probefahrt nicht vergeht, wurde der Preis äußerst fair kalkuliert. 17.850,- Euro verlangt Ford für ein Spaßpaket, das durchaus an vergangene GTI-Zeiten erinnert. Und dabei ist die Ausstattung alles andere als karg, die erwähnten Sport-Goodies sind ebenso dabei wie ein sehr harmonisch arbeitendes ESP, das dem Fahrspaß keinen Abbruch tut.

    Im kommenden Jahr ist übrigens ein Markenpokal auf der Rundstrecke geplant, alle Infos zum Ford Fiesta ST Cup finden Sie hier!

    Ford Fiesta Sport TDCi

    Wem die Abgaben für 150 PS dann doch zu hoch sind, der sollte den Fiesta Sport näher unter die Lupe nehmen. Optisch ist er deutlich ans Topmodell ST angelehnt, neben einem 100 PS starken Benziner ist auch der neue, 90 PS starke TDCi Turbodiesel zu haben.

    Der Selbstzünder ist naturgemäß alltagstauglicher als das ST-Aggregat, die Fahrleistungen sind zudem tadellos und der Verbrauch hält sich in Grenzen.

    Allerdings kostet der Fiesta Sport TDCi nur 1.200,- Euro weniger als der ST und da braucht es schon viel Selbstbeherrschung, dem vernünftigeren Diesel den Vorzug zu geben...

    Das neue Dieselaggregat ist übrigens auch im normalen Fiesta und im Fusion zu haben, dort beginnt die Preisliste bei 14.760,- bzw. 17.210,- Euro.

    Technische Datenblätter finden Sie in der rechten Navigation!

  • News aus anderen Motorline-Channels:

    - special features -

    Weitere Artikel:

    Übergabe des Adventkalender-Hauptpreises

    Ein Skoda Octavia um 35 Euro

    Katharina Gritsch aus der Wachau war im Dezember bei Hofer einkaufen. Was unspektakulär begann, endete mit einem Hauptpreis: Ein Skoda Octavia wurde Anfang Februar der Gewinnerin des Hofer Adventkalenders übergeben.

    Wie Gutachter nicht nur beim Geld sparen helfen

    Was tun, wenn’s kracht?

    Ein Verkehrsunfall bringt mehr als nur Blechschäden mit sich. Unsicherheit, der Stress der Regulierung und das Risiko, finanzielle Einbußen zu erleiden, sind meist mit an Bord. Hier kommen unabhängige Kfz-Gutachter ins Spiel.

    Suzuki Snowfox mit Swift, S-Cross und Vitara

    Bei Suzuki tollen wieder die Schneefüchse

    Bis Ende März legt der Suzuki-Importeur die beliebten Modelle Swift, S-Cross und Vitara als Sondermodelle Snowfox auf. Das Motto dazu lautet "Baut auf Technik, vertraut auf Instinkt".

    Wie innovative Komponenten die Fahrzeugdynamik revolutionieren

    Moderne Antriebstechnik im Wandel

    Die Automobilindustrie erlebt derzeit eine technische Revolution, die weit über Elektromobilität hinausgeht. Während sich die Aufmerksamkeit oft auf Batterien und Elektromotoren richtet, vollziehen sich im Bereich der mechanischen Kraftübertragung ebenso bemerkenswerte Entwicklungen.

    Was passt zu Ihrem Alltag?

    Auto-Abo, Carsharing oder eigenes Fahrzeug

    Mobilität als Alltagskonzept verändert sich. Während das eigene Auto jahrzehntelang als selbstverständlich galt, stehen heute gleich mehrere Alternativen zur Verfügung. Auto-Abos, stationsbasiertes oder freies Carsharing und klassische Kaufmodelle konkurrieren miteinander.