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Octavia: die alternativen Antriebe

Im Burgenland fanden die ersten Testfahrten mit Skoda Octavia G-Tec, iV und dem scharfen RS iV statt.

Mag. Severin Karl

Seit der letzten Generation des Skoda Octavia lässt sich Umweltfreundlichkeit durch das G-Tec-Logo am Heck ausdrücken. Auch bei der neuesten Variante des beliebten Tschechen ist die Betankung mit CNG (Compressed Natural Gas) möglich, auch wenn das Netz an Stationen leider wieder rückläufig ist. Dennoch: Durch Österreich kommt man locker und jeder ordentliche Online-Tankstellenfinder verfügt über eine Funktion, um den gewünschten Treibstoff zu finden. Mittlerweile ist der Octavia G-Tec monovalent ausgelegt, das heißt, der Benzintank ist nur noch 9 Liter groß, dafür gibt es drei im Unterboden verbaute Erdgastanks, die 17,33 Kilogramm CNG fassen. Skoda nennt zirka 500 Kilometer als Erdgasreichweite nach WLTP. Unser Fahrgefühl: Sportlichkeit darf man sich trotz 131 PS nicht erwarten, der G-Tec ist ein bequemer Gleiter, der einen komfortabel und sicher ans Ziel bringt. Im Testwagen durften wir uns sogar über eine Sitzklimatisierung freuen. Ökoschlapfen-Erdgasmobil? Nicht bei Skoda, hier darf man sogar in Luxus schwelgen.

Zwei Varianten des Plug-in-Hybriden
Wer tatsächlich in Gegenden wohnt, die auf der CNG-Karte als weiße Flecken dargestellt werden: Es gibt ja noch den iV! Der Plug-in-Hybrid leistet 204 PS und lässt sich an der Haushaltssteckdose in 3:45 Stunden auf 80 Prozent aufladen. Mit einer Wallbox (3,6 kW) verkürzt sich diese Zeit auf 2:30 Stunden. Bei vollen Akkus lassen sich elektrisch 60 Kilometer zurücklegen, im Alltag lässt sich somit die meiste Zeit Sumsi spielen (falls jemand noch das Bienen-Maskottchen kennt).
Beim RS iV wird das Surren eher zum Röhren, da kennt der Sportmodus kein Pardon. Zum Glück kann das nervtötende, da künstliche, Geräusch bei den Individual-Einstellungen weggeschaltet werden. Oder man bleibt im Normal-Modus, denn bereits da wirkt das Fahrwerk nicht so schwammig wie im Eco-Modus. Alles eine Sache der – persönlichen – Einstellung! Mit 245 PS spielt der RS iV die Rakete im Alternativ-Portfolio. Wer die 0 auf 100 km/h in 7,3 Sekunden austesten will, hat die Hände fest am Lenkrad: Ohne Allrad zerrt die Kraft ordentlich an den Vorderrädern. Das schalten darf man in jeder iV-Version dem 6-Gang-DSG mit dem neuen Schaltknubbel überlassen.

Preise wurden noch nicht verlautbart, wir werden sie nachreichen.

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