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Rassismus-Vorwürfe: VW entschuldigt sich für Video

Alles keine Absicht, daher auch keine Entlassungen

Volkswagen hat nach der internen Prüfung des umstrittenen Internet-Videos zum Golf 8 Fehler bei der Entstehung des Clips eingeräumt. Rassismus-Vorwürfe weist der Konzern allerdings vehement zurück. Personelle Konsequenzen soll es daher nicht geben.

mid

"Unsere Kontrollen reichen offensichtlich nicht aus, wenn es um eine ethische Bewertung geht. Wir haben erkannt, dass wir noch viel sensibler hinterfragen müssen, ob Inhalte potenziell diskriminierend, verletzend oder verstörend auf Menschen wirken können", sagt Jürgen Stackmann, Vorstand Volkswagen Pkw Vertrieb, Marketing und After Sales.

Hiltrud D. Werner, im Volkswagen-Konzern für Integrität und Recht verantwortlich, spricht von fehlender Sensibilität und prozessualen Fehlern, die man festgestellt habe. Aber rassistische Motive hätten bei der Erstellung des Films keine Rolle gespielt, so Werner.

Ein Bauernopfer werde es daher nicht geben. Auch mit der Werbeagentur, die das Video erstellt hat, will Volkswagen weiter zusammenarbeiten, berichtet die "Bild-Zeitung".

Marketing-Chef Jochen Sengpiehl bekräftigt: "Wir haben die rassistischen Elemente dieses Videos nicht erkannt. Für diesen Fehler bitte ich um Entschuldigung. Eine zentrale Erkenntnis der Untersuchung ist, dass wir eine Prüfung außerhalb des Kontextes brauchen. Jeder einzelne Clip muss auch ohne Gesamtzusammenhang unmissverständlich und unkritisch sein. Ich werde persönlich dafür sorgen, dass die beschlossenen Konsequenzen im Tagesgeschäft umgesetzt werden."

mid/rlo

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