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Chevrolet Cruze LT 2.0 VCDi - im Test

Innenraum

Raumschiff Mittelklasse: Beim Interieur des Cruze haben die GM-Stylisten eine Designoffensive gestartet, die schlichte Landschaft des Lacetti liegt Lichtjahre hinter uns. Dabei wird auch die Formensprache von Opel wortwörtlich zitiert; einige Bauteile kommen direkt aus dem europäischen GM-Regal.

Das Lenkrad, der Lichtschalter, die digitalen Displays – man kennt sie aus Opel-Modellen. Die Architektur des Armaturenträgers und auch die Instrumente selbst sind im Kern baugleich mit denen des Astra, aber optisch anders aufbereitet.

Das macht Sinn aus der Sicht des Herstellers, der endlich ein echtes "World Car" auf die Räder stellen wollte; und Synergien findet man eben nicht nur im technischen Unterbau. Letzten Endes hätte es schlimmer kommen können.

Bei den Materialien ist echter Fortschritt spürbar – oder auch nur die Tatsache, dass der Lacetti wirklich ablösereif war. Als letzter der koreanischen Hersteller pendelt sich Chevrolet/Daewoo in der Materialanmutung auf Europa-Standard ein. Und ist auch haptisch von den Rüsselsheimer Cousins kaum noch zu unterscheiden. Ein paar breitert

Ein interessantes Detail ist die Stofftapezierung, die sich auch quer über den Armaturenträger zieht; das sieht nett aus, wie lange das allerdings so bleibt, wagen wir nicht vorherzusagen. Der Stoff sorgt jedenfalls für freundlich-helle Atmosphäre. Das Chevy-typische "amerikanische" Eisblau der Beleuchtung passt in diesen Kontext.

Der einzige stilistische Ausreißer ist das etwas nach Tuningshop wirkende silberne Alu-(Carbon? Nirosta?)-Imitat rund um die Mittelkonsole. Es wäre verzichtbar gewesen.

In Reihe 1 ist das Platzangebot untadelig, anhand der Sitze (mit neigungsverstellbaren Kopfstützen) lässt sich das ganze Auto zusammenfassen: Auf der bequemen Seite, aber langstreckentauglich. Auch die Verstellmöglichkeit des Lenkrades ist ausreichend. Auf der Rückbank sind die Platzverhältnisse klassenüblich, die Kopffreiheit wird für Menschen über 1,85 Meter mitunter etwas knapp.

Der Kofferraum präsentiert sich als tiefe Gepäckhöhle, 450 Liter Fassungsvermögen in gut nutzbarer Form finden unsere Zustimmung. Die Rücksitzklehnen lassen sich erwartungsgemäß mit einem Handgriff 2:1 umlegen, was eine rechtschaffen ebene Fläche ergibt.

Das Cruzen beginnt mit einem 1,6l-Benzinmotor und 113 PS in der Basisausstattung, die sich mit Nettigkeiten bis hin zur Klimaanlage bereits als recht komplett präsentiert. Von Anfang an an Bord sind sechs Airbags, ABS mit Bremskraftverteilung, ESP plus Traktionskontrolle sowie Isofix-Halterungen hinten. Darüber gibt es die Varianten LS und LT, letztere entsprach unserem Testwagen.

Das bedeutet die zusätzliche Präsenz von 17-Zoll-Alurädern (nicht jene unseres winterbereiften Testautos), etwas mehr Chromzier hier und da, akustische Einparkhilfe heckwärts, Nebelscheinwerfern, Klimaautomatik, Tempomat, Bordcomputer, Licht- und Regensensor, automatisch abblendendem Innenspiegel, sowie einigen Ablagefächern quer durch den Innenraum.

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Chevrolet Cruze LT 2.0 VCDi - im Test

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