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Auto-Diebstahl: So verhindert man das Schlimmste

Rücklaufender Trend beim Fahrzeugklau

Die Kriminalstatistik der Polizei weist für 2020 insgesamt 23.646 Diebstähle von Kraftfahrzeugen aus. Das entspricht einem Minus von 15,9 Prozent. Das Problem: Damit sei die Zahl dieser Delikte zwar weiter gesunken, halte sich aber weiterhin auf hohem Niveau.

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Dennoch weist der Langzeittrend nahezu ungebrochen nach unten. So wurden im Jahr 2000 mit 83.063 Fahrzeugen allein in Deutschland noch fast dreimal so viele entwendet wie 2020. Dieser grundsätzlich erfreulichen Entwicklung steht allerdings nach wie vor eine relativ niedrige Aufklärungsquote von knapp 34 Prozent gegenüber. Grundsätzlich seien als örtliche Schwerpunkte beim Kfz-Diebstahl überwiegend Ballungsräume auszumachen, stellt die Polizei fest.

Wird ein Auto gestohlen, ersetzt eine Teilkaskoversicherung den entstandenen Schaden. Somit werden auch Versicherte mit einer Vollkaskoversicherung entschädigt, da Teilkasko in einem Vollkasko-Tarif inbegriffen ist.

Als beliebteste Fahrzeuge bei den Dieben ermittelten die Statistiker von Polizei und Versicherungswirtschaft die auch von den Autokunden sehr geschätzten SUV. Bei den am häufigsten gestohlenen Marken stehen nach absoluten Zahlen Volkswagen, Audi, BMW inklusive Mini und Mercedes Benz ganz vorn im Ranking.

Zum Schutz vor Autodieben raten die Experten dringend dazu, immer beim Verlassen des Autos die Zündschlüssel zu ziehen, alle Fenster, Türen, Kofferraum und Schiebedach zu schließen und auch abzuschließen. Dies gilt demnach ebenfalls, wenn man sein Fahrzeug nur kurz verlässt, etwa um nur schnell etwas einkaufen zu gehen. Zudem sollte man darauf achten, dass beim Abziehen des Zündschlüssels immer das Lenkradschloss einrastet und die Diebstahlwarnanlage, so das Auto darüber verfügt, in Betrieb ist. Bei älteren Modellen sei noch erwähnt, dass zur Vorsorge vor Tankräubern empfohlen wird, den Tankdeckel auch wirklich zu verschließen.

Als weitere Vorsichtsmaßnahmen gegen Autodiebe ist es außerdem ratsam, insbesondere hochwertige Fahrzeuge möglichst nicht an dunklen, schlecht einsehbaren Stellen in "stillen" Seitenstraßen zurückzulassen oder in ungesicherten Carports. Zudem rät die Polizei, ein Auge auf verdächtige Personen zu haben sowie auf Fahrzeuge mit auswärtigen Kennzeichen, die scheinbar unbeteiligt langsam durch die Straßen "promenieren". In solchen Fällen freuen sich die Ordnungshüter nach eigenen Angaben über ein notiertes Kennzeichen.

Darüber hinaus wird vor Personen gewarnt, die Fahrzeuge fotografieren. Dies kann nämlich bereits eine Vorbereitungshandlung für einen späteren Diebstahl sein. Denn speziell hochwertige Fahrzeuge werden oft "auf Bestellung" gestohlen.

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