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Die Funktionsweise des Partikelfilters

Der neue Diesel-Partikelfilter besteht aus einem wabenförmigen Keramikfestkörper aus Siliziumkarbid, der von mikroskopisch kleinen Kanälen durchzogen ist. Der Abgasstrom passiert die Kanalwände, an deren Oberfläche sich die Rußpartikel sammeln.

Damit der Filter nicht verstopft, müssen die abgelagerten Partikel regelmäßig verbrannt werden. Dies geschieht durch gezielte Mehrfacheinspritzungen, die die Abgastemperatur des Motors für den Verbrennungsvorgang im Filter auf die erforderliche Zündtemperatur von 600 Grad Celsius anheben.

Das Multiinjection-Einspritzsystem der 1.9 CDTI ECOTEC-Aggregate stellt hierfür in jedem Motorlastbereich die notwendige Flexibilität zur Verfügung. So arbeitet das System nicht nur unter Volllast, sondern auch im „kalten Zustand“ optimal, beispielsweise bei kurzen Stadtfahrten im Taxibetrieb.

Ein weiterer Vorteil: Die Regeneration verläuft in diskontinuierlichen Intervallen, angepasst an das jeweilige Fahrverhalten. Das heißt, die Verbrennung der abgelagerten Rußpartikel und damit die Kraftstoff-Nacheinspritzung findet immer nur dann statt, wenn im Filter durch Ablagerungen ein Gegendruck entsteht. Gesteuert wird dieser Prozess über Druck- und Temperatursensoren im Umfeld der DPF-Einheit – der Fahrer merkt davon nichts.

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Opel 1,9 CDTI mit Partikelfilter – Telegramm

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