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Clever & zuversichtlich

Skoda bietet für den Roomster eine teilintegrierte Navi-Lösung an, bis 2008 möchte Skoda sieben Prozent am PKW-Gesamtmarkt erreichen.

Mobil und doch integriert - Navi im Skoda Roomster

Integrierte Navigations-Lösungen sind nach wie vor ein teures Vergnügen, möchte man Farbbildschirm und digitale Karte nicht missen, wird man kaum wo unter 2.000,- Euro fündig.

Gerade bei Autos der unteren Preisklassen stellt dies einen in Relation zum Kaufpreis doch hohen Aufpreis dar. Ein Grund, warum immer mehr Autofahrer zu mobilen Systemen greifen, die Branche verzeichnet Zuwächse von mehreren hundert Prozent.

In Sachen Integration ins Fahrzeug hinken die mobilen Navis den Festeinbauten aber doch oft hinterher, so baumelt für die Stromversorgung oft ein unschönes Kabel im Bereich des Armaturenbretts frei herum.

Skoda hat nun gemeinsam mit Viamichelin eine teilintegrierte Lösung geschaffen, die bereits im Roomster im Einsatz ist und künftig in allen Modellen Verwendung finden soll.

Auf Wunsch ist ab Werk im Bereich des Armaturenbretts links vom Lenkrad eine Aufnahme für das X-950T zu finden, das neben einer stabilen Halterung auch über eine Stromversorgung verfügt, der Kabelsalat gehört der Vergangenheit an.

Das X-950T verfügt nicht nur über einen integrierten TMC-Empfänger und umfährt Verkehrsbehinderungen somit automatisch, sondern weiß dank der Verbindung zum Guide Michelin auch über die besten Restaurants bestens Bescheid, inkl. Kurzcharakteristika, Web-Adresse und Telefonnummer.

Zudem lässt sich das Gerät auch im Fußgänger-Modus betreiben, ein praktischer Reiseführer in vielen Ländern Europas. Der Mehrpreis fällt im Roomster mit 720,- Euro durchaus akzeptabel aus, eine von vielen Lösungen, die den Skoda-Slogan "simply clever" unterstreichen.

Skoda in Österreich weiter auf dem Vormarsch

Seit mittlerweile 15 Jahren schreibt Skoda in Österreich eine automobile Erfolgsgeschichte. Anfangs noch als Billigmarke belächelt, brachte der Einstieg des VW-Konzerns dann aber eine signifikante Steigerung der Martktanteile mit sich.

Derzeit hält man bei 5,3 Prozent am Österreichischen Gesamtmarkt, bis 2008 will man auf sieben Prozent wachsen. 2006 hat 17.200 Autos verkauft, alleine vom Octavia über 7.000 Einheiten. Besonderer Renner sind die Kombi-Modelle, der Anteil ist so groß wie bei keiner anderen Marke.

Alleine der neue Roomster - der jüngste Spross der Marke bekommt mit Jahresende übrigens den 105 PS starken TDI-Motor - soll ein Prozent Marktanteil erobern, hohe Erwartungen sind auch an den Nachfolger des Fabia geknüpft, der im ersten Halbjahr 2007 auf den Markt kommt. 2008 rollt der neue Superb zu den Händlern, 2009 will man mit dem SUV Yeti neues Terrain erobern.

Ob unter dem Fabia auf Basis der Studie "Joyster" ein Skoda die Palette nach unten abrunden wird, ist noch offen, gilt aber als nicht unwahrscheinlich.

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