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VW e-Golf parkt und tankt ohne Fahrer

Elektrisiert

Neue Zeiten für Autofahrer versprechen aktuelle Bemühungen von Volkswagen im europäischen "V-Charge"-Forschungsprojekt.

mid/wp

Kernthemen dieser internationalen Zusammenarbeit unter Federführung der ETH Zürich sind zur Zeit die automatische Parkplatzsuche und das Aufladen des E-Autos ohne Zutun des Fahrers.

Der Versuchsträger für hoch komplizierte, aber laut Volkswagen in naher Zukunft beherrschbare Vorgänge, ist ein VW e-Golf. Das rollende Labor sucht nicht nur selbständig einen freien Parkplatz, sondern steuert mit seinem Elektroantrieb automatisch eine freie Ladebox an und manövriert exakt in die perfekte Position zum induktiven Laden von elektrischer Energie.

Ist der Ladevorgang abgeschlossen, verlässt der e-Golf die Box für ein anderes E-Auto und sucht sich selbständig einen freien Parkplatz. Für diese Form des automatisierten Fahrens knüpfen die Partner von V-Charge ein enges Netz technischer Sinnesorgane.

Der Aufwand erscheint zumindest in der Testphase erheblich. Zwar arbeiten bereits in Serienfahrzeugen etliche Sensoren und Kameras, aber für die Teilnahme am öffentlichen Straßenverkehr sind zusätzliche intelligente Systeme gefragt.

Laut VW werden in dem V-Charge-Versuchsträger vier Weitwinkelkameras, zwei 3D-Kameras, zwölf Ultraschallsensoren, digitales Kartenmaterial und die Car2X-Technologie sowie natürlich die nötige Rechnerleistung für die Kommunikation des Fahrzeugs mit der Umgebung und anderen Fahrzeugen kombiniert.

Dann sollen weitere Verkehrsmittel, Fußgänger, Fahrräder und andere bewegte Objekte wie Tiere und Hindernisse nicht nur erkannt, sondern dies auch in Reaktionen umgesetzt werden. Zum Schluss der definierten Parkzeit oder auf Abruf hält sich dann der V-Charge e-Golf am vereinbarten Rendezvous-Punkt bereit. Was dass alles an Kosten bringen und wer das bezahlen soll, das gehört noch nicht zu der Zukunft des Parkens.

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