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Neu eingekleidet

Dacia gönnt seinen Kompaktmodellen Sandero, Sandero Stepway und Logan MCV ein Facelift mit Optik-Feinschliff und neuem Motor. Erster Test.

Georg Koman

Dacia macht seine halbe Palette zukunftsfit: Die aktualisierten Kompaktmodelle Sandero, Sandero Stepway und Logan MCV (Kombi) erhalten einen neuen Kühlergrill mit waben­förmigem Gitter plus in drei Segmente unterteilte Hauptschein­werfer mit einer verbindenden Chromspange, die für optische Breite sorgt.

Ebenfalls neu sind die vier punktförmig übereinander angeordneten LED-Tagfahrlichter am äußeren Rand der Scheinwerfergehäuse sowie adaptierte Stoßfänger und Lufteinlässe. Die B-Säulen sind jetzt schwarz, was für mehr Eleganz und Streckung sorgt.

Am Heck des Sandero findet sich zudem ein neuer Look mit je vier Leuchteinheiten. Diese sind jedoch keine LEDs, für das Vierfach-Licht sorgt ebenso schlau wie kostengünstig eine einzige Glühbirne an jeder Seite.

Noch ein schlauer Gag: Kunststoff-Radabdeckungen, die wie Alufelgen aussehen (siehe Bilder oben und unten). Und zwar derart täuschend echt, dass man sich via Draufklopfen davon überzeugen muss, dass sie nicht doch aus Aluminium sind.

Innen gibt es ein neues Vierspeichen-Lenkrad mit angenehmem Softtouch-Kunststoff und einer Chromspange. Zwei wichtige Elemente sitzen jetzt endlich dort, wo sie hingehören: Die Hupe im Lenkrad-Pralltopf (statt am Blinkerhebel) und die Tasten für die E-Fensterheber in den Türen (statt in der Mittelkonsole).

Erstmals gibt es für Sandero, Sandero Stepway und Logan MCV eine Rückfahrkamera. Zwar muss man dafür die Topausstattung "Supreme" ordern und das Radio-Navigationssystem "Media Nav" bestellen, doch Navi und Rückfahrkamera kosten zusammen lediglich 700 Euro. Das Navi allein ist mit rund 320 Euro für ein Einbaugerät rekordverdächtig preisgünstig.

Dank des neu entwickelte Einstiegsbenziners SCe 75 ist man in Sandero und Logan benzinerseitig nunmehr ausschließlich dreizylindrig unterwegs. Der 900-ccm-Turbobenziner (90 PS) ist ja schon länger im Programm, die neue Sauger-Variante mit 75 PS und 1.000 ccm Hubraum rundet die Leistungspalette nach unten ab.

Sie ist deutlich moderner und sparsamer als der Vorgänger mit vier Zylindern - und mithilfe der kurzen Übersetzung auch wesentlich spritziger als gedacht, der magere Drehmoment-Papierwert von 97 Nm bei 3.500 Touren fühlt sich in der Realität durchaus spritzig an.

Dass der Motor ab 3.000 Touren recht laut wird und nie seine Dreizylinder-Bauart verheimlicht, muss man ihm nachsehen, schließlich kosten der Einstiegs-Sandero mit 7.590 Euro und der Einstiegs-Logan MCV mit 8.290 Euro nicht mehr als zuvor.

Auch bei den höheren Ausstattungsvarianten - der Bestseller Sandero Stepway, für den sich mehr als 50 Prozent der Sandero-Käufer entscheiden, ist mit 90 PS ab 11.490 Euro zu haben - gab es mehr als milde Preissteigerungen von rund 50 Euro.

Bestellbar sind die neuen Modelle bereits, ab Dezember 2016 werden sie ausgeliefert, wobei man ein wenig Wartezeit einkalkulieren sollte. Zwar arbeitet wird in den vier Werken in Rumänien, Algerien und Marokko auf Hochtouren gearbeitet, aber die Nachfrage ist eben epochal.

Vier Millionen Dacia wurden seit dem Start unter Renault-Ägide im Jahr 2004 verkauft, in jedem Jahr mehr als zuvor. In Österreich entschieden sich seit 2006 rund 60.000 Käufer für einen Dacia, speziell im Privatkundensegment ist man extrem stark.

Auch beim an sich unveränderten Kompakt-SUV Duster gibt es eine Neuheit: Als erster Dacia erhält er das Doppelkupplungs-Getriebe EDC. Diese Sechsgang-Automatik gibt es in Verbindung mit 110-PS-Diesel und Vorderradantrieb. Verfügbar ist sie ab Frühjahr 2017. Der Aufpreis wird rund 1.500 Euro betragen.

Nicht übertrieben, denn das EDC arbeitet, wie in Renault-Modellen gewohnt, souverän und im positiven Sinn unauffällig. Wer schon auf den ganz neuen, etwas geräumigeren Duster wartet, sollte sich noch etwas gedulden, er wird erst Anfang 2018 anrollen.

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