Autowelt

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Inhalt

IAA Nutzfahrzeuge: Ford Transit Custom Hybrid

Express-Hybrid

Ford zeigt die Serienversion des Transit Custom mit Plug-In-Hybrid-Technologie mit einer Reichweite von 50 Kilometern im elektrischen Betrieb.

Der neue Ford Transit Custom mit Plug-In-Hybrid-Technologie (PHEV) nähert sich seinem Marktdebüt. Auf der IAA in Hannover zeigt sich Europas führender Transporter in der Klasse bis eine Tonne Nutzlast erstmals in der Serienversion. Der innovative Lieferwagen besitzt einen teil-elektrifizierten Antriebsstrang, der im reinen Strombetrieb einen emissionsfreien Aktionsradius von bis zu 50 Kilometern ermöglichen soll.

Damit ist er wie geschaffen für den Auslieferverkehr in innerstädtischen Umweltzonen. Stehen längere Touren auf dem Programm, springt der vielfach ausgezeichnete Ford EcoBoost-Turbobenziner mit 1,0 Liter Hubraum ein. Als sogenannter „Range Extender“ lädt der Dreizylinder die Batterien während der Fahrt wieder auf und vergrößert auf diese Weise die Reichweite des Transit Custom PHEV auf mehr als 500 Kilometer. In seinem Segment ist der neue Transit Custom PHEV der erste Transporter eines Großserienherstellers mit Plug-In-Hybrid-Antrieb. Die Produktion in größeren Stückzahlen soll in der zweiten Hälfte 2019 anlaufen.

Technisch folgt das PHEV-System einer seriellen Auslegung: Die Räder des Hybrid-Transporters werden ausschließlich vom Elektromotor angetrieben, der seine Energie aus flüssigkeitsgekühlten Lithium-Ionen-Batterien bezieht. Sie haben eine Speicherkapazität von 14 kWh und wurden unterhalb des Laderaumbodens platziert – auf diese Weise bleibt das Laderaumvolumen unverändert und entspricht jenem der Transit Custom-Versionen mit Dieselantrieb, während die maximale Nutzlast bis zu eine Tonne erreicht. Geht der Stromvorrat zur Neige, lädt der ebenso kompakte wie verbrauchseffiziente, 1,0 Liter große Ford EcoBoost-Turbobenziner die Batterien wieder auf.

Zur optimalen Nutzung der Batteriekapazität stehen drei EV-Programme zur Wahl:
+ EV Auto – die Standardeinstellung regelt den Einsatz der elektrischen Energie aus der Lithium-Ionen-Batterie oder des Ranger Extenders selbsttätig
+ EV Now – in diesem Modus fährt der Transit Custom PHEV so lange rein elektrisch und ohne lokale Abgasemissionen, bis die Ladekapazität der Batterie aufgebraucht ist
+ EV Later – das Hybrid-System hält den Ladezustand der Batterie durch den Einsatz des EcoBoost-Range Extenders auf möglichst konstantem Level

Über eine Anschlussmöglichkeit im vorderen Stoßfänger kann die Batterie des neuen Transit Custom PHEV an einer konventionellen Haushalts-Steckdose mit 16 Ampére in rund drei Stunden aufgeladen werden.

Das ebenso geräumige wie praktische Interieur des neuen Transit Custom überzeugt mit zahlreichen Ablagemöglichkeiten, deren addiertes Volumen in diesem Segment einen Bestwert aufstellt. Modern und ergonomisch gestaltete Schalter und Instrumente erleichtern die Bedienung. Für gehobene Ausstattungslinien bietet Ford auch das sprachsteuerbare Entertainment- und Kommunikationssystem Ford SYNC 3 an. Es zeichnet sich durch einen acht Zoll großen Touchscreen aus, der Wisch- und Ziehbewegungen der Finger akzeptiert.

Zugleich stehen für die neue PHEV-Version des Transit Custom, wie für die Custom-Baureihe insgesamt, eine ganze Reihe fortschrittlicher Assistenzsysteme zur Verfügung, darunter der Aktive Park-Assistent mit Ein- und Ausparkfunktion und der Fahrspur-Assistent inklusive Fahrspurhalte-Assistent. Beide Assistenzsysteme profitieren von der elektro-mechanischen EPAS-Servolenkung (Electric Power Assisted Steering), die zur Serienausstattung zählt und auch im dichten Stadtverkehr besonders leichtgängiges Manövrieren erleichtert.

Ähnliche Themen:

Weitere Artikel

Parkgebühren, Strafen und mehr: das ist neu in 2020

Regeln, Gesetze und Bestimmungen im Jahr 2020

Selten hat sich bei Bestimmungen und Gesetzen für Autofahrer so viel getan wie jetzt. Wir geben einen detaillierten Überblick, was in Österreich, Deutschland und der Schweiz seit diesem Jahr neu ist.

Retro-Charme

Kawasaki W800 im Test

"Das ist aber eine Beauty" oder "Cooles Retro-Bike": Solche Ausrufe nebst dem obligatorischen "Daumen hoch" sind oft zu hören, wenn man mit der Kawasaki W800 vor dem Café ankommt.

Es kann nicht nur einen geben

Toyota Highlander startet in Europa

In anderen Regionen der Welt schon eine bekannte Größe kommt der Toyota Highlander nun auch nach Europa. Einen Design-Oscar wollen die Japaner damit nicht einheimsen. Der Neue ist eher ein Fall für herausfordernde Einsätze auch abseits des Asphalts.

Grünes Licht für September

ÖRM: Weiz-Rallye auf September verschoben!

Frei nach dem Motto "aufgeschoben ist nicht aufgehoben" ist der neue Termin für die Weiz-Rallye von 3. bis 5. September anberaumt.