Autowelt

Inhalt

Zéda: Letzter Maserati GranTurismo

Z wie Zéda

Die lange Ära des Maserati GranTurismo in Modena ist vorbei, der Zéda ist das letzte Exemplar. Künftig wird das Coupé in Turin produziert.

mid/wal

In Modena ist Maserati ziemlich präsent, auch wenn die GT-Produktion im Hauptwerk nun ihr Ende gefunden hat. In der dortigen Fertigungsstraße soll aber bald ein neuartiger Supersportwagen entstehen, so dass sich der Abschiedsschmerz vom legendären GranTurismo, der wie das GranCabrio in Turin weitergebaut wird, in Grenzen hält. Zum Abschluss der Produktion wurde nun der GranTurismo "Zéda" feierlich enthüllt.

Der Name bedeutet "Z" im modeneser Dialekt. Er soll einerseits die Wurzeln von Maserati würdigen und andererseits daran erinnern, dass es für jedes Ende einen neuen Anfang gibt: So stellt Maserati den "Z" in Erwartung eines neuen GranTurismo vor. Das sportlich-futuristisch anmutende Fahrzeug wurde vom Maserati Centro Stile entworfen und erzählt durch Farben und Materialien die Geschichte vom Aufbruch in eine neue Ära. Hinten ist er silbrig und vorne tief blau - selbstverständlich ein Maserati-Blau.

Das Einzelstück spielt mit optischen Effekten: Vom Satin-Finish hin zu einem metallischen Look, vom Spacegrau zum tiefen Maserati-Blau. Die Zukunft ist auch bei einer Marke wie Maserati elektrifiziert, wie das Unternehmen erklärt. Die Produktionslinie in Modena wird für den Bau eines neuen Supersportwagens ab 2020 umgerüstet, der auch als Hybrid und Elektro-Version kommen soll.

Drucken

Ähnliche Themen:

17.11.2019
Hingucker

Vielleicht das schönste Auto, das die Bayern in den vergangenen zehn Jahren gebaut haben. Wir testen das BMW 840d xDrive Coupé.

25.10.2019
Sportliche Eleganz

Maserati Ghibli S Q4 im Test. Ist der flotte Drezack eine Alternative für all jene, denen deutsche Premium-Marken langweilig geworden sind?

12.07.2017
Kultivierter Mythos

Der Haifisch zeigt Zähne: Der "Sharknose"-Kühlergrill sorgt für einen aggressiven Auftritt des dezent erneuerten Maserati GranCabrio.

Formel 1: Analyse 118 Motorstrafen, nur zwei Fahrer ohne

Nur zwei Fahrer konnten in der Saison 2019 das Motorenkontigent einhalten, Daniil Kvyat (Toro Rosso) führt mit 18 Rückversetzungen.

Nackt unter Strom EICMA: RevoNEX - Elektro-Bike von Kymco

Auf der Mailänder EICMA feierte das Naked-E-Bike Kymco RevoNEX Premiere. Der Strom-Sportler sprintet in 3,5 Sekunden von 0 auf 100 km/h.

Doppelherz Audi Q7 jetzt auch als Plug-in-Hybrid

Das Angebot an Plug-in-Hybriden wächst, mit dem Q7 TSFI e legt allein Audi sein fünftes Doppelherz-Modell des laufenden Halbjahres auf.

Rallye-WM: News Hyundai-Zweitteam für Breen/Mikkelsen?

Offenbar spielt Hyundai mit dem Gedanken, in der Rallye-WM 2020 ein zweites Team für Craig Breen und Andreas Mikkelsen einzusetzen.