AUTOWELT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Nur 30 Stück werden gebaut

Fast 70 Jahre ist es her, dass Delage sein letztes Auto gebaut hat. Doch nun kommt die französische Luxus- und Sportwagen-Marke zurück - und wie: mit einem 7,6 Liter V12 Saugmotor mit Hybrid-Unterstützung und satten 1.130 PS.

Johannes Posch

"Delage" sagt euch nichts? Keine Sorge: Das ist keine Schande. Immerhin lag die französische Marke seit fast 70 Jahren im Winterschlaf; fand 1953 ihr vorläufiges Ende. Bis dahin war Delage aber durchaus ein klingender Name. Vor allem im Motorsport. In den 1920ern etwa dominierte die Marke mit ihren innovativen 2 Liter-V12 LCV Rennwagen die Grand Prix-Szene und gewann 1927 den ‘World Champion of Car Builders’ Titel. Auch ihr später folgender 1,5 Liter Reihen-Achtzylinder konnte so manchen Grand Prix Sieg einheimsen - nebst diverser LeMans-Podiumsplatzierungen.

Doch genug in der Vergangenheit geschwelgt! Ab ins hier und jetzt! Der Delage D12 also. Dass die Form als "spektakulär" beschrieben werden darf, ist offensichtlich. Doch auch die Technik darunter macht Lust auf mehr: Im "GT" genannten Top-Modell drückt ein frei atmender V12 mit stolzen 7,6 Litern Hubraum unter Mithilfe eines E-Motors bis zu 1.130 PS (831kW) in ein Single-Kupplungsgetriebe, das die Kraft wiederum ausnahmslos an die Hinterräder weiterschickt. Bei einem Gewicht von gerade einmal 1400 Kilogramm bedeutet das atemberaubende Leistungswerte: 2,5 Sekunden auf Tempo 100 etwa. Zudem gibt es auch noch eine leichtere Version mit Namen "Club", die durch einen kleineren Hybrid-Antrieb nur 1.310 Kilogramm auf die Waage, dafür aber auch "nur" 1038 PS Leistung mitbringt.

Wie uns Pirelli aber schon beigebracht hat: "Power is nothing without control". Das weiß auch der neue Besitzer von Delage: der französische Unternehmer Laurent Tapie. Er ist überzeugt mit dem D12 neue Rekordzeiten für Autos mit Straßenzulassung (?! - wir sind gespannt) auf der Nordschleife in den Asphalt brennen zu können. Mit ein Grund für seinen Optimismus: Chassis-Entwicklungsfahrer für den Single-Seater mit F1-inspirierter Pushrod-Konstruktion ist niemand geringerer als 1997er F1-Champion Jacques Villeneuve. Und auch das restliche Team bringt vermeintlich eine Menge Erfahrung mit.

Bliebe noch eine Frage: Was soll er kosten? "Rund 2 Millionen Euro", sagt Tapie. Klingt gut für euch? Dann besser beeilen. Nur 30 Stück sollen gebaut werden und schon vor der offiziellen Ankündigung sind bereits die ersten paar Fahrzeuge vergeben.

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

Was passt zu Ihrem Alltag?

Auto-Abo, Carsharing oder eigenes Fahrzeug

Mobilität als Alltagskonzept verändert sich. Während das eigene Auto jahrzehntelang als selbstverständlich galt, stehen heute gleich mehrere Alternativen zur Verfügung. Auto-Abos, stationsbasiertes oder freies Carsharing und klassische Kaufmodelle konkurrieren miteinander.

Wie Gutachter nicht nur beim Geld sparen helfen

Was tun, wenn’s kracht?

Ein Verkehrsunfall bringt mehr als nur Blechschäden mit sich. Unsicherheit, der Stress der Regulierung und das Risiko, finanzielle Einbußen zu erleiden, sind meist mit an Bord. Hier kommen unabhängige Kfz-Gutachter ins Spiel.

Do-it-yourself-Wartungen und -Reparaturen

Die perfekte Heim-Werkstatt für Motorrad- und Autoliebhaber

Für viele Motorrad- und Autoliebhaber ist eine eigene Heim-Werkstatt die Idealvorstellung. Zwischen Werkzeugschrank, Hebebühne und Schrauberhocker soll ein Bereich entstehen, in dem Wartungen, Reparaturen und Umbauten in Ruhe durchgeführt werden können.

Übergabe des Adventkalender-Hauptpreises

Ein Skoda Octavia um 35 Euro

Katharina Gritsch aus der Wachau war im Dezember bei Hofer einkaufen. Was unspektakulär begann, endete mit einem Hauptpreis: Ein Skoda Octavia wurde Anfang Februar der Gewinnerin des Hofer Adventkalenders übergeben.

Toyota Aygo X Play im Test

Von A nach B unter 20.000 Euro

Selbst wenn man zum Aygo X Play das Design- und das Komfort-Paket dazubestellt, steht noch lang kein Zweier an erster Preisstelle. Unterwegs mit 998 ccm und 72 PS: Da ist immer Schwung nötig und hoffentlich fährt hinten keiner mit.

Suzuki Snowfox mit Swift, S-Cross und Vitara

Bei Suzuki tollen wieder die Schneefüchse

Bis Ende März legt der Suzuki-Importeur die beliebten Modelle Swift, S-Cross und Vitara als Sondermodelle Snowfox auf. Das Motto dazu lautet "Baut auf Technik, vertraut auf Instinkt".