Autowelt

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Inhalt

Scharfe Limited Edition trifft auf zurecht gestutzte Sport Line

Für das neue Modelljahr bekommt der Honda Civic Type R neben diverserer Verbesserungen vor allem zwei neue Modellvarianten: die Limited Edition und die Sport Line – ohne Flügel.

Johannes Posch

Für den Honda Civic Type R wird es Zeit für ein Facelift. Im Rahmen dessen bekommt er sanft überarbeitetes Design mit neuen, symmetrischen Neblern, frischen Scheinwerfern und größerem Lufteinlass. Unterm gelifteten Blech wartet ein verbessertes Fahrwerk, eine überarbeitete Bremserei und ein überarbeitetes Cockpit samt neuem Alcantara-Lenkrad, Schaltknauf und Infotainment-System, das erstmals mit einem Leistungs-Datenrecorder (genannt LogR) ausgestattet ist. Damit lassen sich die auf der Rennstrecke absolvierten Rundenzeiten aufzeichnen, Gangposition, Kühlmittel- und Öltemperatur, Öl- und Luftdruck sowie Temperatur der Motor-Ansaugluft anzeigen und jede Menge andere Späße anstellen.

Zusätzlich zum "normalen" Civic Type R GT, der ab April ab EUR 48.990,- in Österreich erhältlich sein wird, starten nun aber zudem zwei neue Versionen in den Markt: Limited Edition und Sport Line. Der Civic Type R Limited Edition (100 Stück kommen nach Europa) stellt dabei die extremste Version des gefeierten Kompaktsportwagens auf die Räder. Leichtbaukomponenten (-47 kg im Vergleich zum GT), ein reduziertes Interieur samt roter Schalensitze, verbesserte Fahrdynamik sowie ein auffälliges Design inklusive BBS 20-Zoll-Aluminiumfelgen und Michelin Cup 2-Bereifung machen ihn zum neuen Top-Modell für besonders extrovertierte Hothatch-Fans.

Der zweite Neuzugang der Type R-Modellreihe ist der Civic Type R Sport Line. Er ist für alle gedacht, die Leistung nicht unbedingt zuuuu sehr nach außen zur Schau stellen wollen. Heißt: technisch identisch mit dem GT verzichtet er auf den dicken Spoiler, belässt es bei einem niedriger montierten Pürzel, 19-Zoll-Leichtmetallfelgen sowie schwarzem Interieur.

Die Sport Line wird ab Mai 2020 zu haben sein und startet in Österreich bei EUR 47.990,-. Die Limited Edition wiederum startet im Sommer - Preise gibt es noch keine.

Achja! Und falls sich jemand wundert, warum wir nie über den Motor gesprochen haben: An dem ändert sich nichts. In allen drei Versionen steckt immer der selbe, schon aus dem Vor-Facelift bekannte 2,0-Liter-VTEC Turbomotor mit 320 PS bei 6.500 U/min und einem maximalen Drehmoment von 400 Nm bei 2.500 U/min bis 4.500 U/min. Die Beschleunigung von 0-100 km/h erfolgt in 5,7 Sekunden ... bei allen Varianten.

Weitere Artikel

Österreichs Parade-Rallyefilmer Helmut Deimel liebt die Renault Alpine A110, Motorsport-Urgestein Herbert Grünsteidl gewann in der A310 die Rallycross-EM.

Die Gerüchteküche über einen möglichen Einstieg von Toto Wolff als Aktionär bei Aston Martin brodelt.

Ein echtes Allroundgenie

Ford Kuga – schon gefahren

Die dritte Generation des Ford Kuga hat sich richtig schick gemacht und wartet mit einem großen Angebot an Benzin-, Diesel und Hybrid- bzw. Plug-in-Hybrid-Versionen auf.

Die ersten beiden Sonderprüfungen der 2. Runde der Motorline Rallye Challenge gingen souverän an Michael Miesenberger.