AUTOWELT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Inhalt

Neuer Bußgeldkatalog in Deutschland
Bild von Christine Sponchia auf Pixabay

Deutliche Erhöhungen

Jetzt stehen die neuen Strafen für Geschwindigkeitsüberschreitungen in Deutschland fest. An den Fahrverboten ändert sich jetzt doch nichts. Sehr wohl aber an den Geldstrafen, die sich teils verdoppelt haben.

Es gab einige Verwirrung um die Einführung des neuen Bußgeldkatalogs, die in gewohnt deutscher Manier an verwirrenden Formulierungen und unverständlichem Amtsdeutsch so manchem Entscheidungsträger einfach nicht verständlich waren. Tatsächlich lag es an einem Zitierfehler, dass die Verordnung von April 2020 für ungültig erklärt wurde. Und auch inhaltlich ruderte man stark zurück, da ursprünglich vorgesehen war, den Führerschein schon zu entziehen, wenn man innerorts um 21 km/h und außerorts um 26 km/h zu schnell unterwegs ist.

Wo man zwischen Bund und Ländern aber jetzt eine Einigung fand, war bei den Höhen der neuen Strafsätzen. Hier zeigt sich eindeutig: Schnellfahren soll künftig deutlich mehr weh tun, die Strafen wurden also extra hoch angesetzt, um eine abschreckende Wirkung zu haben. So werden alle Strafen bis zu einer Überschreitung von 20 km/h verdoppelt. 15 km/h zu schnell? Kostet künftig 30 statt 15 Euro. Bei 20 km/h muss man jetzt schon 50 statt 25 Euro berappen. Beträge, über die der gelernte Österreicher zugegebenermaßen nur lächeln kann. Wer zum Beispiel mit mehr als 40 km/h über dem erlaubten Tempolimit erwischt wird, darf statt 160 künftig 260 Euro zahlen, wobei es sich hier nur um die Sätze für Überschreitungen im Ortsgebiet handelt.

Außerorts kommt man mit bis zu 10 km/h künftig mit 20 Euro noch glimpflich davon. Bei 20 km/h zu viel sind jetzt statt 30 schon 60 Euro fällig. 40 km/h? Von 120 klettert der Betrag hier zum Beispiel auf 200 Euro.

Führerscheinentzüge gibt es weiterhin erst ab 31 km/h innerorts und 41 km/h außerorts, wobei im Wiederholungsfall schon 26 km/h reichen, um ein Fahrverbot auszusprechen. Zumindest hier ist man in Österreich noch einen Hauch humaner unterwegs.

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

HR-V ab Ende des Jahres in Europa

Nach wie vor mit Magic Seats

Er ist glattflächiger gestaltet und wirkt insgesamt erwachsener. Der neue Honda HR-V bleibt sich in der Größe treu, auch die versteckten hinteren Türgriffe sind nach wie vor zu finden.

Außen kompakt, innen groß!

Videotest: Hyundai Bayon

Hyundai schließt mit dem Bayon die Lücke zwischen i20 und Kona, der kompakte Crossover gefällt mit spritzigen Motoren, großzügiger Ausstattung und überraschend viel Platz im Innenraum.

Traktion schlägt Tradition

BMW M3 und M4 jetzt auch mit Allrad

Vorbei die Zeiten, als M-Fahrzeuge grundsätzlich Heckantrieb haben musste. Nun trifft es auch die Mittelklasse-Baureihe. BMW verpasst den Competition-Versionen von M3 und M4 vier angetriebene Räder.

250 Prozent längere Lebensdauer

Fortschritt bei Runderneuerung

Hankook baut sein Angebot an runderneuerten Reifen unter der Marke Alphatread deutlich aus. Das bestehende Angebot wird dann um neue Profile und Dimensionen für den Regionalverkehr und den Baustelleneinsatz ergänzt.

Bei einem Motorschaden droht dem Fahrzeugmotor der Verlust der Funktionsfähigkeit. Erste Hinweise, dass mit dem Motor etwas nicht stimmt, zeigen sich häufig in einer verminderten Leistung.

4,1 Meter Länge, 380 Liter Kofferraum.

Wachstumsschub beim neuen Skoda Fabia

Die vierte Generation des kleinen Bestsellers legt in allen Bereichen deutlich zu. Nach wie vor als Schrägheck und Kombi erhältlich, verzichtet der Fabia fortan vollständig auf Dieselmotoren.