AUTOWELT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Sicher durch den Herbst
DVR

Welche Gefahren in der dunklen Jahreszeit lauern

Tief stehende Sonne, schlechte Sicht durch Nebel und querendes Wild – eine ganze Reihe von Herausforderungen warten im Herbst auf Autofahrer. Der ADAC gibt Tipps, wie man diese erfolgreich bewältigt.

Vor Nebelfahrten sollte man sicherstellen, dass Scheinwerfer und Leuchten innen und außen sauber und frei von Feuchtigkeit sind. Dann gilt es, langsam und mit ausreichendem Abstand zu fahren. Überholmanöver und Ablenkungen jeglicher Art sollten vermieden werden, da das Fahren bei Nebel erhöhte Aufmerksamkeit erfordert. Der ADAC empfiehlt zudem, das Abblendlicht manuell einschalten, weil es die Lichtautomatik vieler Fahrzeuge nur bei Dunkelheit zuschaltet. Außerdem bleiben beim Tagfahrlicht die Rückleuchten aus und auch das Nebelschlusslicht lässt sich nicht einschalten. Das führt zu schlechter Sichtbarkeit im Nebel.

Von Gesetzes wegen darf die Nebelschlussleuchte inner- wie außerorts nur bei Sichtweiten unter 50 Metern und bis zu Geschwindigkeiten vom 50 km/h benutzt werden. Bei Zuwiderhandlungen droht ein Verwarnungsgeld von 20 Euro, bei Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer oder einem Unfall liegt es bei 25 bzw. 35 Euro. Nebelscheinwerfer dagegen dürfen immer dann eingeschaltet werden, wenn die Sichtweite erheblich reduziert ist. Sobald sich die Sichtverhältnisse bessern, muss man aber auch sie wieder ausschalten.

Bei tief stehender Sonne sollte man nicht nur Abstand halten und mit angemessener Geschwindigkeit fahren, sondern auch eine Sonnenbrille griffbereit haben. Die Frontscheibe sollte sauber sein, die Scheibenwischer funktionstüchtig und das Wischwasser aufgefüllt. Das hilft, Ampeln, Verkehrszeichen und vor allem andere Verkehrsteilnehmer gut zu erkennen. Mit eingeschaltetem Abblend- oder Tagfahrlicht erhöht sich zusätzlich die eigene Sichtbarkeit, so der ADAC.

Bei Dämmerung und Dunkelheit droht zudem Wildwechsel. Befindet sich ein Tier bereits auf der Fahrbahn oder am Fahrbahnrand, sollten Autofahrer bremsen, das Fernlicht ausschalten und durch Hupen versuchen, das Wild zu vertreiben. Ist ein Zusammenstoß nicht zu vermeiden, sollte auf keinen Fall unkontrolliert ausgewichen werden. Sicherer ist es, so stark wie möglich zu bremsen und das Fahrzeug nach einer unvermeidbaren Wildkollision kontrolliert zum Stillstand zu bringen.

Nach einem Wildunfall empfiehlt der ADAC, die Warnblinkanlage einschalten, die Warnweste anzulegen und das Warndreieck aufstellen. Sind Personen verletzt, sollte Erste Hilfe geleistet und die Rettung gerufen werden (Notruf 112). Auch die Polizei (Notruf 110) oder der Jagdpächter müssen informiert werden. Diese stellen die Wildunfallbescheinigung aus, die der Autofahrer zur Schadenregulierung mit der Versicherung benötigt.

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

So geht es mit viel Grip durch den Herbst

Nebel, Nässe, rutschige Wege

Der Herbst ist eine der gefährlichsten Zeiten für alle Verkehrsteilnehmer, denn die Sonne steht tiefer, nasses Laub erhöht die Rutschgefahr, und der Wildwechsel nimmt zu.

Kommt der Rekord nach Österreich?

Lucky Car trainiert für schnellsten Reifenwechsel

Ein Rekordversuch à la Formel 1 steht am 16. Oktober an: Ein Lehrlingsteam von Lucky Car möchte die seit September 2015 haltende Zeit von 58,43 Sekunden für den Wechsel von vier Autoreifen knacken

Wankelmotor, Sechszylinder, Hinterradantrieb; alles bestätigt

Mazda: CX-60, CX-80 und neuer MX-30 angekündigt

Der neue Mazda CX-60 und CX-80 kommen nächstes Jahr wahlweise mit Reihen-Sechszylinder-Motoren, Hinter- oder Allradantrieb sowie als Plug-in Hybrid zu uns. Als eben solches PHEV wird ab 2022 auch der MX-30 bei uns zu haben sein; mit Wankelmotor.

Premiummarken liegen leicht vorne

Wie markentreu sind die Autokäufer?

Wenn Käufer für ihren Neuwagen viel Geld auf den Tisch legen, setzen sie auf eine Vielzahl an Kriterien als Maßstab für den Pkw. Zuverlässigkeit, Aussehen und Design, aber auch der Anschaffungspreis gehören dazu, wie aus dem DAT-Report 2021 hervorgeht.

"Subtil" kennt Pandem Rocket Bunny nicht

Wildes Bodykit für den Toyota GR 86

Beim japanischen Bodykit-Hersteller Pandem Rocket Bunny ist Subtilität ein Fremdwort. Ein perfektes Beispiel dafür sind deren neue Anbauteile für den 2022 zu uns kommenden Toyota GR 86.