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So teuer kann der Urlaub mit dem Auto werden
Bild von spoba auf Pixabay

Ein Gläschen Wein, ein Monatsverdienst Strafe

Wer sich lieber mit dem eigenen Fahrzeug in den wohlverdienten Urlaub macht, sollte es bei der Anreise dennoch nicht zu eilig haben. Vergehen können in manchen Ländern das ganze Urlaubsbudget wegknabbern. Österreich ist mit seinen Bußgeldern in manchen Bereichen dennoch einsame Spitze.

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Den Klassiker an manch Grenzübergang, ob eine Lampenbox mitgeführt wird oder nicht, kennt mittlerweile ja schon fast jeder, und packt die benötigten Utensilien schon automatisch mit ein. Damit ist die Gefahr teurer Strafen im Urlaub aber noch lange nicht gebannt. Der ADAC hat hierfür eine kleine Übersicht gemacht, wobei eines vorweg schon gesagt werden kann: Günstig fährt man nirgendwo mehr.

Alkohol am Steuer: Die strengsten Promille-Regeln gibt es in vielen Ländern Ost- und Südosteuropas. In Tschechien, Ungarn, der Slowakei und Rumänien gilt eine 0,0 Promille-Grenze. Die Strafen können in vielen Ländern richtig teuer werden. In Großbritannien etwa gibt es keine Obergrenze, in Dänemark kann das Bußgeld einen Monatsverdienst ausmachen. Kräftig zur Kasse gebeten werden Alkoholsünder auch in der Schweiz (ab 545 Euro), Italien (ab 535 Euro) und in Kroatien (ab 405 Euro).

Geschwindigkeitsverstöße: Die höchsten Bußgelder wegen Tempoüberschreitungen werden in Norwegen, Schweden, Italien und der Schweiz fällig. Wer in Norwegen 20 km/h zu schnell unterwegs ist, muss mit einer Strafe von mehr als 460 Euro rechnen. In Schweden kostet das gleiche Vergehen über 235 Euro. Weitaus empfindlicher fallen die Strafen aus, wenn man über 50 km/h zu schnell gefahren ist. So ist man in Österreich mit einem Bußgeld von bis zu 2,180 Euro (ab September 5.000 Euro) dabei, in Spanien sind es ab 600 Euro und in der Schweiz muss man mehr als 60 Tagessätze je nach Monatsverdienst verkraften.

Rotlichtverstöße: Auch das Überfahren einer roten Ampel kann schnell große Löcher in die Urlaubskasse reißen. Rotlichtsünder müssen etwa in Kroatien ab 405 Euro Bußgeld bezahlen, in Norwegen sind es 670 und in Griechenland 700 Euro.

Parken: Auch falsch Parken kann richtig ins Geld gehen. In Ungarn wird es mit bis 275 Euro besonders kostspielig, ebenso in Rumänien mit bis 230 Euro sowie in Spanien mit bis zu 200 Euro.

Der ADAC weist darauf hin, dass inzwischen alle EU-Mitgliedstaaten die gegenseitige Anerkennung und Vollstreckung von Geldbußen umsetzen. Daher können grundsätzlich Bußgelder aus allen EU-Staaten auch in Deutschland zwangsweise eingetrieben werden. Vollstreckt werden Geldbußen ab einem Betrag von mindestens 70 Euro. Doch auch da gibt es natürlich eine Ausnahme. Und die ist – wie könnte es anders sein – Österreich. Bei uns liegt diese Grenze nämlich schon bei 25 Euro.

So oder so rät der ADAC, bei fehlerhaften Bußgeldbescheiden juristischen Beistand zu suchen und gegebenenfalls schnellstmöglich Einspruch einzulegen.

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