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Hyundai schließt Verbrennungsmotoren-Entwicklung
Hyundai

Gerücht inmitten großer Management-Umstrukturierung

Der Druck in Richtung Elektrifizierung ist groß, und die Hersteller wetteifern darum, sich für die Zukunft der Elektromobilität zu positionieren. Viele Unternehmen haben sich bereits verbal dazu verpflichtet, ganz auf Elektroantrieb umzusteigen. Hyundai aber wagt Gerüchten zufolge schon jetzt einen kühnen Schritt, stellt die Entwicklung von Verbrennungsmotoren mit sofortiger Wirkung ein und schließt die gesamte Abteilung.

Das berichtet Business Korea in einem Artikel, der kurz vor Weihnachten erschienen ist. Die Website gibt an, dass die Hyundai Motor Group offiziell ihre Motorenentwicklungsabteilung im Namyang Research Institute südlich von Seoul geschlossen hat. In dem Artikel heißt es außerdem, dass die Antriebsstranggruppe des Automobilherstellers in ein Entwicklungsteam für Elektrifizierung umorganisiert und eine Batterieentwicklungsgruppe gegründet wurde.

Die Korea Economic Daily berichtet ebenfalls über die Schließung und beruft sich dabei auf ungenannte Quellen aus der Industrie und eine angebliche E-Mail von Hyundais neuem F&E-Chef Chung-Kook Park an die Mitarbeiter, in der es heißt: "Unsere Motorenentwicklung ist eine große Errungenschaft, aber wir müssen das System ändern, um künftige Innovationen auf der Grundlage des wertvollen Erfolges der Vergangenheit zu schaffen."

Das Gerücht fällt mit einer bedeutenden Umstrukturierung in der oberen Führungsebene und einer Umbildung bei Hyundai zusammen. Albert Biermann hat vor kurzem seinen Rücktritt als Leiter der Forschungs- und Entwicklungsabteilung angekündigt, und auch Designchef Peter Schreyer wechselt in eine neue Rolle. Der Automobilhersteller kündigte außerdem mehr als 200 Beförderungen von Führungskräften an, von denen mehr als ein Drittel auf die Forschungs- und Entwicklungsabteilung entfällt.

"Viele der neuen Ernennungen repräsentieren die nächste Generation von Führungskräften und wurden für ihre Leistungen und ihren Beitrag zum anhaltenden Erfolg des Konzerns gewürdigt", sagte ein Unternehmenssprecher in einer Erklärung zur Personalbekanntgabe.

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