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SUV-Karosserien in 48 Stunden geliefert
ÖBB/Andreas Pregernigg

Der Lamborghini Urus fährt mit der Bahn

Die ÖBB Rail Cargo Group und der italienische Autohersteller sparen mit dem Schienentransport jede Menge Emissionen ein. So kann man sich als Luxus-SUV-Pilot zumindest ein gutes Gewissen einreden.

Mag. Severin Karl

Lamborghini hat große Pläne mit der Elektromobilität, ein entsprechendes Auto fährt aber noch nicht auf der Straße. Derweil reduziert der Autohersteller seinen ökologischen Fußabdruck nicht zuletzt mit einer nachhaltigen Logistik, zusammen gearbeitet wird dabei mit einem österreichischen Unternehmen.

Die ÖBB Rail Cargo Group und der Luxusautohersteller haben ein neues Transportkonzept auf Schiene gebracht: Damit gelangen die Karosserien des V8-SUVs Urus in nur 48 Stunden vom VW-Werk in Zwickau zum Stammwerk in Sant’Agata Bolognese. Der vollständig auf die Schiene verlegte wöchentliche Transport führt zu einer Reduzierung der CO2-Emissionen um 85 Prozent, konkret von 2.234 auf 331 Tonnen im Jahr.

Findige Urus-Piloten könnten das künftig als Argument vorbringen, dass ihr 650-PS-SUV ja gar nicht so umweltunfreundlich durch die Gegend ballert.

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