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Volvos Interieurs werden nachhaltig

Umweltbewusstsein, Nachhaltigkeit und Tierwohl

Am Weg zu mehr Umweltbewusstsein, Nachhaltigkeit und Tierwohl im Interieur steht vor allem der Verzicht auf Leder ganz oben auf der to-do-Liste. Wir sprachen am runden Tisch mit den Volvo-Ingenieuren über die Details. Die alternativen Materialien sollen dabei genauso luxuriös sein wie die konventionellen.

mid

Das erste Modell, mit dem Volvo die neue Firmenphilosophie demonstrieren will, ist der rein elektrische C40 Recharge. Dort kommen keine Ledersitze hinein, sondern welche aus Nordico. Volvo hat das Innenraummaterial selbst entwickelt. Dahinter steckt ein Textil, das unter Verwendung von PET-Flaschen, Material aus nachhaltigen Wäldern in Schweden und Finnland sowie aus recycelten Wein-Korken hergestellt wird.

"Das Material ist sehr weich und hat eine luxuriöse Anmutung", sagt Entwicklerin Linn Fortgens, die bei Volvo für den Bereich Nachhaltigkeit zuständig ist. Die mid-Nachfrage, ob das Material parfümiert werden müsse, um den bei anspruchsvollen Kunden beliebten Duft von Leder zu verströmen, verneint Stuart Templar, Direktor für Nachhaltigkeit bei Volvo. Das neue Material rieche zwar anders als Leder, aber so gut, dass keine künstliche Duftstoffe hinzugefügt werden müssten.

Zudem will Volvo Wollmischungen von Lieferanten anbieten, die für eine verantwortungsvolle Beschaffung zertifiziert sind, da das Unternehmen die vollständige Rückverfolgbarkeit und den Tierschutz in seiner Wolllieferkette anstrebt. "Als fortschrittlicher Automobilhersteller müssen wir alle Bereiche der Nachhaltigkeit berücksichtigen, nicht nur die CO2-Emissionen", betont Templar. Verantwortungsvolle Beschaffung sei ein wichtiger Teil dieser Arbeit, einschließlich der Achtung des Tierschutzes. "Lederfrei zu sein in unseren reinen Elektroautos ist ein guter nächster Schritt, um dieses Thema anzugehen."

Robin Page, Leiter der Designabteilung von Volvo, ergänzt: "Die nächste Herausforderung besteht darin, den Umgang mit diesen Materialien zu ändern, sei es, um Autoteile herzustellen, die ewig halten, in die Kreislaufwirtschaft einfließen oder in die Erde zurückkehren." Inwieweit die recycelten Materialien wieder und wieder recycelt werden können, sei noch nicht abschließend geklärt. "Wir beginnen ja erst und lernen noch", sagt der Chefdesigner. Auch beim Preis der Materialien müssten weitere Erfahrungen gesammelt werden. Denn noch sei etwa Nordico teurer als echtes Leder.

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