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BMW M GmbH bleibt bei R6 und V8
BMW

Weniger Zylinder sind keine Option

Die Energiewende ist in vollem Gange und die Emissionsvorschriften für Autos mit Verbrennungsmotor werden immer strenger. Einige Automobilhersteller haben auf diese Entwicklung bereits damit reagiert, die Motoren ihrer Hochleistungsfahrzeuge auf Drei- und Vierzylindermotoren zu reduzieren. Doch nicht alle Autobauer wollen diesen Weg gehen. Und einer davon ist BMW.

Während einer Medienvorschau für das "BMW M Fest 2022" sagte Markenchef Franciscus van Meel, dass die M GmbH keinerlei Pläne habe, Drei- oder Vierzylinder-Hochleistungsmodelle zu produzieren. Laut CarBuzz sagte van Meel, dass ihm wohl bewusst ist, dass andere Unternehmen dies tun, aber er wiederholte, dass dies nichts sei, was seine Marke ebenfalls erwägt.

Gutes Beispiel: Der 3,0-Liter-Reihensechszylinder mit Doppelturboaufladung im erst unlängst vorgestellten, neuen BMW M2. Der Antriebsstrang leistet 338 kW/460 PS und 550 Newtonmeter Drehmoment, und das ohne jegliche Elektrifizierung. Allerdings wird dies wohl auch das letzte nicht-elektrifizierte Modell der M GmbH sein.

Der künftige Umstieg auf Hybridsetups könnte einige Enthusiasten verärgern, aber die zusätzliche Effizienz und Leistung können ja auch tolle Dinge sein. Beim Mercedes-AMG C63 etwa wurde für das Modelljahr 2024 bekanntermaßen von einem V8 auf ein PHEV-Vierzylinder-Setup gewechselt, was wiederum zur stärksten AMG-C-Klasse aller Zeiten führte: 500 kW/680 PS und 1.020 Nm Drehmoment. Das gereicht laut Mercedes für eine 0-100-Zeit von gerade einmal 3,4 Sekunden.

Aber auch beim BMW M ist es nicht so, als stecke man noch komplett in der Vor-E-Ära fest. Der BMW XM machte den Elektrifizierung-Anfang und generiert seine imposanten 550 kW/748 PS und 800 Nm Drehmoment aus seinem Twin-Turbo-V8-Hybrid. Erste Spyshots des nächsten M5 legen nahe, dass auch dieser sodann ein Plug-in Hybrid sein wird. Der M3 hingegen wird wohl gleich vollends elektrisch werden und auf der "Neuen Klasse Architektur" basieren.

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