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Azubi Car Nr. 8 für die Rallyepiste

Der Kamiq wird zum Afriq

25 Auszubildende haben sich Gedanken über eine Rallye-Version des Kamiq gemacht. Mit dem Afriq wird zudem eine Verbindung zu den Konzern-Tätgkeiten in Nordafrika hergestellt

Seit dem Lehrjahr 2013/2014 warten Skoda-Fans jährlich auf das neueste Azubi Car. Immer wieder ist es faszinierend zu sehen, was die jungen Leute auf die Räder bringen. Frischer Wind ist das, was gesucht wird!

Dieses Jahr haben 25 Auszubildende, drei davon Frauen, den Skoda Afriq entworfen. Die Basis dafür war das City-SUV Kamiq, eine Premiere bei den Azubi Cars. Optisch sieht der Afriq aus, als könnte er sofort auf eine Sonderprüfung starten. Etwa bei der Rallye Dakar. Warum gerade dort? Ganz einfach: Skoda verweist mit dem Showcar auf die Aktivitäten des Volkswagen Konzerns in Nordafrika, der ursprünglichen Heimat der weltbekannten Rallye-Veranstaltung.

Maren Gräf, Skoda Auto Vorständin für People & Culture, betont: „Unser diesjähriges Azubi-Car, der Skoda Afriq, ist das beeindruckende Ergebnis der enormen Kreativität und des großen Talents unserer kommenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Sie werden an der Skoda Auto?Berufsschule optimal auf ihre Karriere bei Skoda Auto vorbereitet und haben während ihrer praxisorientierten Ausbildung schon früh Gelegenheit, Gelerntes praktisch anzuwenden und zu vertiefen. Besonders gefällt mir der hohe Innovationsgrad unserer Azubis, der auch Nachhaltigkeit klar in den Mittelpunkt stellt. Ich bin überzeugt: Mit diesen engagierten Nachwuchskräften sind wir hervorragend aufgestellt, um die Zukunft unseres Unternehmens gemeinsam zu gestalten und unsere Transformation erfolgreich umzusetzen.“

Start im ersten Covid-Herbst
Es war der Herbst 202, als sich die 25 Auszubildenden an die Arbeit machten. Der Gedanke an ein allradgetriebenes Rallyeauto auf Basis des Kamiq war schnell da, die Zusammenarbeit musste aber erst auf Schiene kommen. Wegen der Schutzmaßnahmen der Regierung konnten sich die Berufsschüler ausschließlich online treffen, daher wurde die Planungs- und Designphase für das Azubi Car um drei Monate bis April 2021 verlängert. Aus diesem Grund verschob sich auch der Termin für die Finalisierung des Flitzers von Juni 2021 auf Mai 2022 und das gesamte Projekt wurde von einem Schuljahr auf die beiden Schuljahre 2020/21 und 2021/22 ausgedehnt.

Der Nachfolger des Spiders Skoda Slavia benötigte rund 2.000 Arbeitsstunden und dauerte vier Monate im Aufbau. Die Karosserie des Basismodells wurde dabei umfangreich angepasst: Die hinteren Türen wurden verschweißt und die Kotflügel, Radhäuser und Stoßfänger des zweitürigen Afriq stattdessen vergrößert. Zudem wurde die Federung verstärkt. Auch die umfangreichen Anpassungen für die Implementierung des Allradantriebs aus einem Octavia 4×4 waren zeitintensiv. Sehr umfangreich waren wie bereits in den Jahren zuvor die strukturellen Karosserieanpassungen. Die Studentinnen und Studenten mussten die Karosserie spachteln, sämtliche Kanten des Fahrzeugs anpassen und alle Fugen füllen, um die Karosserie perfekt zu formen.

Aufgrund der Auslegung des Skoda Afriq als Rallye-Fahrzeug war Skoda Motorsport an der Entstehung des Modells umfangreicher beteiligt als je zuvor in der Geschichte der Skoda Azubi Car-Projekts. Die Experten von Skoda Motorsport vermittelten den Azubis ihr technisches Wissen und unterstützten sie mit Equipment. So stellten sie zum Beispiel die Zusatzscheinwerfer, sowie Lüftungs- und Heckklappe mit integriertem Spoiler vom Skoda Fabia Rally2 evo und Schnellverschlüsse für die Motorhaube zur Verfügung. An Bord finden sich zahlreiche Features aus dem Skoda Fabia Rally2 evo, etwa zwei Kameras mit Mikrofonen, das Lenkrad, Armaturenbrett, Sechs-Punkt-Sicherheitsgurte und spezielle Rennsitze.

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