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Tipps für Wohnwagen & Wohnmobil

Der fünfte und letzte Teil unseres Urlaubs-Specials dreht sich um die Vorbereitung und richtige Beladung von Wohnwägen und Wohnmobilen.

mid/kosi

Probefahrt mit Wohnwagen

Wohnwagen oder Reisemobile müssen für die Urlaubsreise richtig beladen werden. Denn das ohnehin schwierige Fahrverhalten der rollenden Heime wird durch falsche Gewichtsverteilung noch verschlechtert.

Schwerere Gegenstände sollten nicht auf dem Dach, sondern möglichst weit unten im Fahrzeug verstaut werden. Sonst wird der Schwerpunkt zu weit nach oben verlagert. Sperriges Dachgepäck erhöht zudem den Luftwiderstand und den Kraftstoffverbrauch.

Das zulässige Gesamtgewicht ist unbedingt einzuhalten. Leichte Dinge wie Wäsche und Kleidung können in den oberen Fächern untergebracht werden.

Vor der Fahrt mit einem Wohnwagen ist in einer kurzen Proberunde zu prüfen, ob die Lichtanlage und Auflaufbremse des angehängten Gefährts funktionieren. Ein Sicherheitsrisiko bergen vor allem abnehmbare Anhängerkupplungen am Zugfahrzeug; hier kann ein unzureichend befestigter Kugelhals folgenschwere Unfälle verursachen.

Deshalb ist darauf zu achten, dass das Aufnahmerohr am Fahrzeug nicht verschmutzt oder verrostet ist und der Kupplungskopf richtig einrastet. Empfehlenswert ist es, vor dem Start sicherheitshalber durch ruckartiges Anfahren das Einrasten nochmals überprüfen. Das Abreißseil sollte direkt am Fahrzeug befestigt werden, zum Beispiel an der Abschleppöse.

Mit Wohnwagen oder Wohnmobil auf Tour

Fahrten mit dem Wohnwagen oder Wohnmobil erfordern Übung und Umsicht. Denn sowohl Anhänger als auch Reisemobile haben einen längeren Bremsweg als der vertraute Pkw und brauchen deutlich länger zum Beschleunigen. Das ist gerade beim Überholen von Bedeutung.

Gewöhnungsbedürftig ist auch der höhere Schwerpunkt, der geringere Kurvengeschwindigkeiten zulässt als beim Pkw und ein schnelles Ausweichen erschwert. Zudem bieten die Fahrzeuge dem Wind große Angriffsflächen. Sie können daher bei starkem Seitenwind leichter ins Wanken geraten oder zur Seite abdriften.

Oft wird auch die Länge des gesamten Mobils unterschätzt, so dass Probleme beim Abbiegen die Folge sind. Die größere Breite des rollenden Heims bringt Pkw-Fahrer leicht in Bedrängnis. Jeder Fahrer sollte sich daher ausgiebig mit den Außenmaßen vertraut machen.

Beim Rückwartsfahren mit Wohnanhänger immer daran denken, dass der Hänger beim Einschlagen des Lenkrads in die entgegengesetzte Richtung lenkt. Auf Nummer sicher geht, wer sich beim Zurücksetzen einweisen lässt, sonst ist schnell ein ärgerlicher Bagatellschaden verursacht.

Um ein Gefühl für das Handling des Wohnwagens oder Reisemobils zu bekommen, ist es ratsam, ein Sicherheitstraining zu absolvieren. Dabei werden beispielsweise das Ausweichen, das richtige Bremsen und das Beladen des Fahrzeugs vermittelt. Angeboten werden entsprechende Kurse von Automobilclubs und Wohnmobilherstellern.

Während sich im fahrenden Wohnwagen keine Personen aufhalten dürfen, können in Reisemobilen die Passagiere während der Fahrt auf Sitzen mit Gurten Platz nehmen. Kinder brauchen wie im Pkw ein passendes Rückhaltesystem. Sitze quer zur Fahrtrichtung sind tabu.

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