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Fahren & Tanken

Wenn eine Katze schnurrt, dann geht es ihr gut. So ähnlich verhält es sich auch bei dieser Spezies. Wie in der Einleitung schon beschrieben ist der Dieselmotor absolut würdig, einen Jaguar anzutreiben.

Der 2,0 Liter große Motor leistet 130 PS. Schon von unten heraus packt er kräftig zu, bereits bei 1.800 Umdrehungen steht das volle Maximal-Drehmoment von 330 Newtonmetern zur Verfügung. Und obwohl es sich in einer englischen Limousine nicht geziemt, ertappt man sich dann und wann bei einem flotten Ampelstart.

Soll es ein bisserl mehr sein, als der Spurt von der Haltelinie, dann passen das knackige Fünfganggetriebe und die Drehfreude des Motors sehr gut zusammen, selbst oben hinaus geht dem Selbstzünder nicht so schnell die Luft aus.

Doch nicht nur motorisch kann der Jaguar ein bisschen flotter sein. Auch das Fahrwerk harmoniert ganz ausgezeichnet mit kurvenreichen Strecken. Schön, wie gelassen dabei die Lenkung mit den Antriebseinflüssen durch das recht hohe Drehmoment und den immerhin 1.502 Kilogramm des S-Type-D umgeht. Leichtgängig, bei zügiger Fahrweise doch recht direkt, fast sportlich.

Auf der Autobahn lässt es sich somit stressfrei dahin gleiten, Querfugen und Schlaglöcher steckt der Jaguar ungerührt weg. Wenn es einmal brenzlig werden sollte, gibt es (serienmäßig) vier Scheibenbremsen rundum, ABS mit elektronischer Bremskraftverteilung und eine dynamische Stabilitätskontrolle (abschaltbar) inklusive Notbremsassistenten.

Bei Bedarf (etwa auf einer Deutschlandreise) dieselt das Kätzchen auf knapp über 200 km/h Höchstgeschwindigkeit, der Sprint von null auf einhundert km/h ist in 9,9 Sekunden erledigt – kein schlechter Wert.

Das dachten wir auch, als wir unseren Test-Schnittverbrauch ausgerechnet hatten. Mit viel Stadt- und Autobahn-Anteil kamen wir auf runde acht Liter, ein guter Wert. Wie Jaguar allerdings die 5,6 Liter offiziellen Schnittverbrauch nach EC ermittelt hat, wird (zumindest uns) ein Rätsel bleiben.

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Jaguar X-Type Diesel – im Test

- special features -

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