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Citroën Berlingo 1,6 HDi 110 emotion - im Test

Fahren & Tanken

Der 1,6-Liter-Diesel mit 109 PS leistet sich keinerlei Schnitzer: Er hängt brav am Gas, zieht aus dem Drehzahlkeller spontan los, ist temperamentvoll und leise.

Wer hart kalkuliert, findet wohl auch mit der 90-PS-Variante das Auslangen. Mit 75 PS wird der Berlingo dagegen zum reinen Stadtindianer.

Der Verbrauch hält sich trotz Partikelfilters in engen Grenzen: Mit sieben Litern Diesel kommt man locker durch. Und das bei einem Fast-1,5-Tonner samt imposanter Stirnfläche: Kompliment.

Zwar sparte man am sechsten Gang, doch weder dreht der Motor im oberen Geschwindigkeitsbereich unangenehm weit hoch, noch wirkt sich das beim Verbrauch aus.

Fallweise reichen also auch bei einem Selbstzünder immer noch fünf Gänge, ohne dass man Abstriche machen müsste.

Go-Kart ist der Berlingo keines (wer hätte das gedacht?), aber er verfügt über ein stoisch untersteuerndes Fahrwerk, das sich auch ohne ESP keinerlei heimtückische Heckbewegungen leistet.

Natürlich ist es straff abgestimmt (hoher Aufbau, ansehnliche Zuladung), aber nicht stuckernd oder stoßig.

Die Lenkung präsentiert sich angenehm leichtgängig, richtig viel Gefühl baut sie aber nicht auf. Damit passt sie gut zur leichtgängig flutschenden, doch etwas langwegigen Schaltung.

In jedem Fall liegt der hoch angebrachte Schalthebel gut zur Hand. Unauffällig im besten Sinn: die Bremsen. Das Gestühl ist vorne wie hinten straff und nicht zu klein dimensioniert.

Auch die Bedienung ist frei von Fallen und Verstecken. Einzig die Fensterheber sucht man beim ersten Absenk-Versuch der Scheiben vergeblich in den Türen, sie liegen nämlich in der Mittelkonsole.

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