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Sparsamer Stadtflitzer

Der Mitsubishi Space Star tritt als Nachfolger des Colt an. Ob er in die Fußstapfen des Erfolgsmodells treten kann, testen wir anhand der 71-PS-Version.

Michael Hintermayer

Der Mitsubishi Space Star, Nachfolger des jahrzehntelangen Bestellers Colt, steht zum Kauf bereit. Der Space Star soll mit seinem günstigen Einstiegspreis und sparsamen Motoren – Dreizylinder mit 71 und 80 PS – den hart umkämpften Markt der Einstiegs-Kleinwagen erobern.

Das Design des in Thailand gebauten Space Star ist Geschmackssache, da er primär für den asiatischen Markt erdacht wurde. Was aber nicht heißen soll, dass der „Kleine“ in Europa keinen Gefallen finden wird. Außerhalb Europas wird er übrigens unter dem Namen „Mirage“ angeboten, bei uns entschied man sich für Space Star, weil es zwischen 1998 und 2005 bereits ein Modell diese Namens gab – ein knapp über vier Meter langer Kompaktvan.

Die Karosserie des neuen Space Star erinnert beim ersten Anblick eher an eine Vorgänger-Variante des Nissan Micra, das sehr schlichte Design wird lediglich durch den großzügig dimensionierten Heckspoiler aufgepeppt.

Im Innenraum zeigt sich der nur 3,70 Meter lange Mitsubishi größer, als man zunächst glauben mag. Vier Personen finden problemlos Platz, auch ein „richtiger“ Kofferraum, der bei etlichen Derivaten der Konkurrenz eher als „zweites Handschuhfach“ bezeichnet werden kann. Seine 235 Liter Fassungsvermögen lassen sich bei Umklappen der geteilten Rücksitzbank auf bis zu 912 Liter erweitern.

Die Sitze sind spärlich gepolstert und bieten wenig Seitenhalt. Man sitzt eher auf als im Gestühl. Das Interieur ist sehr übersichtlich gestaltet und benötigt keinerlei Bedienungsanleitung. Nicht nur weil es so simpel ist, es ist auch übersichtlich gestaltet. Das Armaturenbrett besteht aus eigentlich überwunden geglaubtem, billig wirkendem Hartplastik.

Die manuelle Klimaanlage im von uns getesteten Modell funktionierte bestens, zudem verfügt die für diese Motorisierung verbindliche Ausstattungsvariante „Inform“ über Nebelscheinwerfer, Start-Stop-System, elektrisch verstellbare Außenspiegel, ABS, EBD, Bremsassistent, zwei ISOFIX-Kindersitzbefestigungen und Nebelscheinwerfer.

Wie sich der Mitsubishi Space Star fährt und was er kostet – auf Seite 2 erfahren Sie mehr.

Weitere Testdetails:

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Mitsubishi Space Star 1.0 - im Test

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