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Fast im Sternenhimmel

Nissan will mit dem Pulsar die Kompaktklasse erobern – wir haben den "schnell rotierenden Neutronenstern" mit 116 PS getestet.

Text: Michael Noir Trawniczek
Fotos: Sabine Sommer

„Sehen Sie sich die schnittigen Konturen und dieses entschlossene Profil an“, beschwört Nissan potentielle Kunden der Zukunft in der Broschüre zum neuen Pulsar. Mit ihm möchten die Japaner wieder in der Kompaktklasse Fuß fassen, nachdem der Tiida für europäische Verhältnisse zu konservativ ausgefallen ist.

Der nach einem schnell rotierenden Neutronenstern benannte Pulsar ist weitaus dynamischer gezeichnet als sein Quasi-Vorgänger. Er soll auf dem Markt vorpreschen und Modelle wie VW Golf, Opel Astra, Ford Focus, Toyota Auris oder Honda Civic in ein schwarzes Loch befördern.

Der Pulsar hat ein markantes Gesicht im aktuellen Nissan-Stil - wie ein Klingonenraumschiff aus der „Star Trek“-Fernsehserie, er trägt geschliffene Kanten und kann somit optisch voll überzeugen.

Motorisch gibt es den Nissan Pulsar mit einem 116 PS starken 1,2 Liter-Benzinmotor, einem 1,6 Liter-Benziner mit satten 190 PS oder auch als 1,5 Liter-Diesel mit 110 PS. Wahlweise gibt es dazu ein Sechsgang-Schaltgetriebe oder eine stufenlose Automatik. Dazu bietet Nissan wie immer die Ausstattungs-Varianten Visia, Acenta und Tekna zur Auswahl an.

Unser Testwagen ist ein 1,2 Liter-Benziner mit Automatik in Tekna-Ausführung, der zudem mit einer optionalen Metallic-Lackierung versehen wurde.

Alle anderen Features sind serienmäßig: Das "Safety Shield", das "Connect System" fürs Smartphone samt Navigation, Ledersitze mit Sitzheizung vorne, elektrische und beheizbare Außenspiegel, eine 2 Zonen-Klimaautomatik, ein schlüsselloses Zugangs- und Startsystem sowie einige Details mehr.

Steigt man in den Pulsar, erwartet einen eine solide, zum Teil auch aus dem Quasquai bekannte Inneneinrichtung. Die Bedienelemente sind stilvoll und übersichtlich gestaltet – das Fassungsvermögen des Autos reicht durchaus auch für fünf Insassen, auch im Fond gibt es genügend Kopf- und Fußraum.

So viel, dass in Sachen Raumangebot keiner der Kompaktklasse-Konkurrenten mithalten kann. Zu deren Ehrenrettung muss man aber sagen, dass auch keiner so lang ist wie der 4,39 Meter messende Pulsar.

Auch das Ladevolumen ist nicht von schlechten Eltern: 385 Liter sind es, wenn man die Sitze umklappt ergeben sich 1.395 Liter, allerdings ist die Ladekante nicht ganz eben, doch man kann nicht alles haben.

Wie sich der Nissan Pulsar 1.2 DIG-T Xtronic fährt, wie viel er verbraucht und kostet, erfahren Sie nach Klick auf diesen Link.

Weitere Testdetails:

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+ Produktinformation Zurich Connect
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Nissan Pulsar 1.2 DIG-T Xtronic – im Test

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