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Ferrari musste 3000 Autos zurückrufen, weil man sich im Kofferraum einsperren konnte
Ferrari

Unglaubliches Autowissen

Der Ferrari 458 bringt es auf ein Kofferraumvolumen von 230 Liter. Da passt kaum ein Mensch rein. Zumindest nicht im Ganzen. Dennoch: In den USA mussten die Italiener 2014 über 3.000 Autos zurückrufen, weil man sich nicht selbst aus selbigem Gepäckabteil befreien könnte, würde man drin eingeschlossen.

Wem ist das nicht schon mal passiert: Man spaziert zu seinem Auto, wirft die Aktentasche in den Kofferraum und schwubs, fällt man hinterher, die Klappe fällt zu und man ist im eigenen Gepäckabteil eingesperrt. Wie: Ist euch noch nie passiert? So geht es vermutlich den meisten. Vor allem, wenn sie einen Ferrari 458 fahren, dessen 230 Liter nach VDA kaum reichen um einen ausgewachsenen Koffer drin unterzubringen - geschweige denn einen ganzen Menschen.

Dennoch: Die amerikanischen Gesetze schreiben vor, dass man sich im Falle eines Falles selbst aus dem Kofferraum befreien können muss, sollte man in selbigem eingeschlossen werden. Nun ist es bei dem 458, wie vielen Mittel- oder Heckmotor-Sportlern ja so, dass man zum Öffnen des selbigen erste die Entriegellung der "Motorhaube" - hier eben des Kofferraums - ziehen und dann noch einen separaten Mechanismus lösen muss, in dem man mit den Fingern zwischen Motorhaube und Karosserie greift. An sich eine gute Sache. Immerhin wird damit verhindert, dass die Haube, sollte man sie nicht gut geschlosse haben, während er Fahrt die Windschutzscheibe demoliert. Just dieses endgültige Öffnen geht aber freilich kaum von innen. Also musste Ferrari nachbessern.

Und nicht nur das: Sie wurden zudem angehalten die Besitzer bis zur erfolgten Korrektur anzuweisen zu vermeiden, sich im Kofferraum einzuschließen. Bekannt wäre ein solcher Fall übrigens nicht. Welch Überraschung.

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