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Audi Sport Quattro um 347.000 Euro versteigert

A(u)ktionspreis

Audi Sport Quattro: Der 1984-1985 nur 220 Mal gebaute Supersportler war und ist sauteuer: Ein Auktionsmodell brachte 347.000 Euro.

mid/rlo; Foto: EskoG

Als Allrad-Pionier und Rallye-Ikone hat der Audi Ur-Quattro Weltruhm erlangt. Der Nachfolger Sport Quattro war mit seinem kurzen Radstand zwar keine Schönheit, wurde aber ebenfalls zur Legende.

Rekordverdächtig ist daher die Summe, die ein Straßen-Exemplar von 1984 jetzt bei einer Auktion erzielte: Einer der 220 gebauten Sport Quattro wurde in Scottsdale in den USA für umgerechnet 347.000 Euro versteigert. Bei einem Tachostand von gerade einmal 8.300 Kilometern geht er fast noch als neuwertig durch.

Erstbesitzer dieses Audi Sport Quattro war der japanische Sammler Yoshikuni Okamoto aus Kobe, der ihn 1984 bestellte. Und - wie es sich für einen Sammler wohl gehört - ihn eher bewunderte, als ihn zu fahren. Mit einem Neupreis von umgerechnet fast 100.000 Euro gehörte der Sport Quattro zu den teuersten Autos seiner Zeit. Dafür gab es damals zwei Porsche 911 Turbo.

Angetrieben wird der Quattro von einem 2,1-Liter-Reihenfünfzylinder, der dank Turboaufladung und 4-Ventiltechnik 306 PS leistet. Ein Turbolader setzt das Triebwerk mit bis zu 1,05 bar unter Druck, das Drehmoment von 350 Nm wird natürlich an alle vier Räder weitergeleitet.

In der Motorsport-Version Sport Quattro S1 (E2) leistete der Motor bis zu 530 PS und beschleunigte den Wagen in 2,6 Sekunden auf Tempo 100. Für den Pikes-Peak-Wettbewerb (legendärer Rekord-Ritt von Walter Röhrl 1987!) wurden 598 PS realisiert. Im Rallyecross trieben Quattros mit Leistungen von bis zu 700 PS ihr Unwesen.

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