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Liebeserklärung

Die BMW-Studie 3.0 CSL Hommage wurde auf dem Concorso d´Eleganza als - genau - Hommage an ihr historisches Vorbild von 1971 präsentiert.

mid/mak

Die Neuinterpretation herausragender Auto-Klassiker durch zeitgemäße Design-Studien hat bei BMW Tradition. Beispiele sind etwa der M1 Concept von 2008 als moderne Variante des Sportwagens aus den 1970ern oder die von Zagato gezeichnete Coupé-Studie auf Basis des Roadster Z4 von 2012.

Angelehnt an die Coupé-Ikone BMW 3.0 CSL aus den 1970ern ist jetzt das Unikat BMW 3.0 CSL Hommage entstanden.

Zwischen 1968 und 1975 ist die "E-Reihe" als historischer Vorläufer des heutigen BMW 6er in einer Auflage von 30.546 Exemplaren gebaut worden. Als Antrieb dienten ausschließlich Sechszylinder-Reihenmotoren mit einem Hubräumen zwischen 2,5 Liter und 3,2 Liter und Leistungen von 110 kW/150 PS bis 151 kW/206 PS.

Der 3.0 CSL entstand ab 1971 in Zusammenarbeit mit Alpina als Homologationsserie für den Tourenwagensport. Mit fast unveränderter Leistung von 147 kW/200 PS sorgte der konsequente Leichtbau für ein Gesamtgewicht von 1.165 Kilo. Das reichte für eine Beschleunigung aus dem Stand auf Tempo 100 in 7,4 Sekunden. Insgesamt erreichte der 3.0 CSL eine Gesamtauflage von 169 Einheiten.

"CLS" steht in der BMW-Diktion für "Coupé Sport Leichtbau". Der 4,66 Meter lange Zweitürer zeichnete sich durch Motorhaube, Heckdeckel und Kotflügel aus Aliminium und Scheiben aus Plexiglas aus. Um rund 200 Kilo speckte das Coupé durch diese Diät ab.

Anlass für die jetzige Huldigung in Form des BMW 3.0 CSL Hommage war die gerade zu Ende gegangene Auflage des Concorso d'Eleganza Villa d'Este, wo BMW als Hauptsponsor auftritt.

Auf der exklusivsten Oldtimer-Veranstaltung Europas versammeln sich seit 1929 die erlesensten Fahrzeug-Klassiker im Park der Villa d'Este in der Nähe von Rom. Und einmal mehr hat die Design-Abteilung speziell für diese Veranstaltung ein ganz besonderes Fahrzeug auf die Räder gestellt.

Der 3.0 CLS Hommage zitiert den Klassiker aus den Siebzigern nicht nur formal, sondern auch mit einem Mix aus verschiedenen Leichtbaumaterialien. Kohlefaserverstärkte Kunststoffe kommen in weiten Bereichen der Karosserie und des Innenraums zum Einsatz.

Die ausgeprägten aerodynamischen Anbauteile gehen ebenfalls auf das Vorbild von 1971 zurück. Der Spagat zur Moderne gelingt mit Details wie LED-Leuchten oder 21-Zoll-Leichmetallrädern.

Allen Spekulationen auf eine Umsetzung - wenigstens in Kleinserie - hat BMW bereits eine Absage erteilt. Der CSL Hommage wird ein Einzelstück bleiben. Schließlich ließen sich die Münchner auch nicht entlocken, über welchen Antrieb die Studie verfügt.

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