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Gelungener Einstand an der Zaya

Mehr als 50 historische Pkw versammelte sich am 13. Juni auf dem Sportplatz in Ebersdorf an der Zaya. Dazu kamen zahlreiche Traktoren und viele Zweirädrige mit Geschichte. Ein voller Erfolg für die Veranstalter!

Mag. Severin Karl

Ein kleiner Ort im Weinviertel hat sich zum ersten Mal auf der Landkarte der Oldtimertreffen verewigt: Am 13. Juni 2026 lud Ebersdorf an der Zaya zum Feuerwehrheurigen, wobei am anschließenden Sportplatz ausreichend Platz für Old- und Youngtimer war. Bereits vor dem offiziellen Beginn um 14 Uhr trudelten die ersten Exponate ein, zu den frühen Vögeln gehörten ein Ford Capri der frühen 1980er-Jahre, eine DS 21 und ein Breitbau-Manta, der direkt der deutschen Komödie "Manta Manta" von 1991 entsprungen sein könnte.

Hier krabbeln die Käfer, dort lauert die Cobra

Mit der Zeit füllte sich der Raum zwischen den Toren, doch statt König Fußball herrschte hier das alte Blech. Besonders viele VW Käfer krabbelten über den Rasen, auch VW Golf GTI waren zu sehen, dazwischen ein Volvo 145 Kombi von 1970, ein früher Porsche 928, ein Fiat 600 und viele mehr. Natürlich muss man stets seine Erwartungen an das Thema Oldtimer neu kalibrieren. Gleich zwei Toyota MR2 der zweiten Generation waren zu sehen: Trotz rundlicher Karosserie und modernen Look darf man nicht vergessen, dass dieser Japaner ab 1989 gebaut wurde! Youngtimer waren ebenso eingeladen, niemand begann hier, die Jahresringe zu zählen. Ob der Audi TT nun von 1998 war oder erst später gebaut wurde, tat der Stimmung keinen Abbruch.

Mehr Richtung Feuerwehrfest wurden die Traktoren und die Zweiräder aufgestellt. Auch hier eine schöne Mischung aus alt und sehr alt. Hier der Fordson Super Dexta aus den frühen 1960ern und der Steyr 86 aus der gleichen Dekade, dort die prägnante Puch Cobra GT aus den späten 1970ern, Modelle von NSU, Vespa und die obligatorische BMW-Beiwagenmaschine.

Voller Erfolg für den Einstand in Ebersdorf! Das Publikum zeigte großes Interesse an jeder Art von Fahrzeug und spazierte zwischen den Exponaten umher. Die "Oldtimer" darunter gaben ihr Erste-Hand-Wissen gern an Interessierte weiter, während die Kids mit Smartphone oder Tablet bewaffnet jedes Detail fotografierten.

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