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Augen auf beim Kauf von mobilen Ladekabeln

Wer viel im E-Auto unterwegs ist, muss auch entsprechend oft laden. Der ÖAMTC hat nun vier mobile Ladekabel getestet, mit spannenden Ergebnissen.

Als Fahrer eines Elektroautos muss man seine Gewohnheiten etwas umstellen, dazu gehört auch das regelmäßige Aufladen des Fahrzeuges. Was an der Wallbox in der Firma oder bei öffentlichen Ladestationen einfach funktioniert, ist ohne entsprechende Möglichkeiten schon herausfordernder. Schließlich ist eine Schuko-Steckdose vor allem bei größerer Batteriekapazität längst nicht mehr ausreichend, um rasch wieder mobil zu sein. Für diesen Zweck gibt es sogenannte "Mobile-Charger", die zum Beispiel an Starkstrom-Steckdosen angesteckt werden können und den Ladevorgang entsprechend verkürzen.

Die Bandbreite geht von "Sehr gut" bis "Nicht genügend"

Das Angebot ist in den letzten Jahre ordentlich gewachsen, für den ÖAMTC Grund genug, vier dieser Ladekabel ausführlichen Tests zu unterziehen. Oberste Priorität hat freilich die Sicherheit, wer hier patzt, gefährdet schließlich schlimmstenfalls das Leben des Benutzers. "Die Ergebnisse des Tests reichen von sehr gut bis nicht genügend. Das beste Produkt ist aber auch das teuerste, zwei österreichische Produkte wurden mit gut und befriedigend bewertet", fasst ÖAMTC Techniker Steffan Kerbl zusammen. Testsieger mit der Note 1,3 ist der Juice Booster 2 des Schweizer Herstellers juice technology, gefolgt vom österreichischen Produkt DinaTech NRGkick 32A light (Note 1,7)."Beide Modelle funktionieren sicher, zuverlässig und stabil und belegen damit, dass der Spagat zwischen mobiler Nutzung und Sicherheit gelingen kann", betont der ÖAMTC Techniker. Der go-eCharger Mobile, ebenfalls aus Österreich, zeigte nach einem Fall aus einem Meter Höheeine Fehlfunktion, sodass er nur die Note 2,6 erhielt. Durchgefallen ist der Ratio Electric EV Portable Charger, da er nur einen mangelhaften elektrischen Personenschutz aufweist (Note 5,0). (RED, Fotos: Werk)
 

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