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In Salzburg strahlt der Mond elektrisch

Man sieht Wilfried Weitgasser, dem Geschäftsführer von Porsche Austria und Hausherrn der neuen Mooncity in der Sterneckstraße in Salzburg die Begeisterung an. Er brennt für das Thema E-Mobilität und ist zurecht stolz darauf, was hier in nur acht Monaten und dem Einsatz von sechs Millionen Euro aus dem Boden gestampft wurde. Die Mooncity soll sich als Ort des Dialogs etablieren und das weit über die Marken des VW-Konzerns hinaus. Unter der Leitung von Leo Felling

Blick hinter die Kulissen

Öffnet sich das große Tor, taucht man ein in eine spannende, interaktive Ausstellung, in der man zunächst seinen eigenen, virtuellen Fußabdruck auf dem Mond hinterlassen kann. Eine andere der zahlreichen Stationen ermöglicht es, durch Verschieben eines Monitors einen Blick in die unter der Außenhaut verborgene Technik des neuen VW ID.3 zu werfen, oder mit Handkurbeln selbst Energie zu erzeugen. Doch die Mooncity versteht sich auch als Kompetenzzentrum für Ladeinfrastruktur – insgesamt gibt es gleich 15 Lademöglichkeiten – und beherbergt eine Spezialwerkstatt für alle Arbeiten rund um die Batterie. Defekte Zellen können hier entnommen und ausgetauscht werden, dieses Know-How soll in weiterer Folge auch den Werkstätten zugutekommen.

Was der Mond damit zu tun hat

Und wie ist man eigentlich auf das Moon-Label gekommen? Nun, Ferdinand Porsche hat mit dem „Lohner-Porsche“ (Bild rechts oben) das erste Fahrzeug mit elektrischen Radnabenmotoren gebaut und zum Patent angemeldet und war damals Elektro-Pionier. Die NASA hat diese Radnabenmotoren zum Vorbild genommen, um den Mondrover für die erste Mondlandung zu entwickeln, womit sich der Kreis schließt. Rechtzeitig zum 70. Geburtstag von Porsche Austria setzt man mit der Mooncity jedenfalls ein starkes Zeichen.

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